Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

der Hain

Substantiv, maskulin[haɪ̯n]HainTop 15.000 · Aufbauwortschatz
Kurz erklärt

Hain (Substantiv) bedeutet: (poetisch) kleiner lichter Wald (der häufig wie ein Park besonders gepflegt wird oder der Verehrung einer Gottheit dient). Häufige Synonyme sind Wäldchen, Gehölz, Baumgruppe.

Bedeutung als Substantiv (der)

  1. (poetisch) kleiner lichter Wald (der häufig wie ein Park besonders gepflegt wird oder der Verehrung einer Gottheit dient)

Beispielsätze

  • „Hier sträubt sich kein Pförtner
  • Hier schnörkelt kein Gärtner
  • Kunstmäßig am Hain.
  • Man braucht nicht des Geldes
  • Die Blumen des Feldes
  • Sind allen gemein.“

Bedeutung als Substantiv (der/die)

  1. deutschsprachiger Nachname, Familienname

Beispielsätze

  • Familie Hain wohnt im Dachgeschoss.

Synonyme für Hain

WäldchenGehölzBaumgruppeGehölz, Wäldchen

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Deklination

Nominativ SingularHain
Nominativ PluralHaine
Genitiv SingularHaines
Genitiv Singular*Hains
Genitiv PluralHaine
Dativ SingularHain
Dativ Singular*Haine
Dativ PluralHainen
Akkusativ SingularHain
Akkusativ PluralHaine

Wortfeld

Oberbegriffe

Unterbegriffe

Ahornhain, Apfelhain, Bambushain, Bananenhain, Birkenhain, Buchenhain, Dattelhain, Druidenhain, Eichenhain, Erlenhain, Eschenhain, Eukalyptushain, Fichtenhain, Kiefernhain, Olivenhain, Orangenhain, Palmenhain, Pappelhain, Pfirsichhain, Pinienhain, Ulmenhain, Weidenhain, Walnusshain, Zedernhain, Zitronenhain, Zypressenhainübertragen: Ehrenhain, Opferhain, Rosenhain, Urnenhain

Redewendungen und typische Verbindungen

  • ein lichter Hain, ein sonniger Hain
  • heiliger Hain

Herkunft

Hain geht auf das althochdeutsche und zugleich altsächsische hagan (Dornstrauch) sowie das mittelhochdeutsche hāgen (Hecke, Gehölz, Einfriedung) zurück. Durch diese Formen besteht zwischen Hain und Hag eine enge Verwandtschaft. Im Spätmittelhochdeutschen entwickelt sich die kontrahierte Form hain, welche bis heute als Ortsnamengrundwort -hain insbesondere bei ostmitteldeutschen Orten häufig anzutreffen ist.

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.