der Groll
Groll (Substantiv) bedeutet: (geh.) lang anhaltender, aber stiller Zorn, versteckter Hass, verborgene Feindschaft. Häufige Synonyme sind Ärger, Grant, Unmut.
Bedeutung als Substantiv (der)
- (geh.) lang anhaltender, aber stiller Zorn, versteckter Hass, verborgene Feindschaft
- (va.) plötzlich aufwallender und hervorbrechender Zorn
Beispielsätze
- Ich hege keinen Groll gegen dich, ich bin einfach sehr beschäftigt.
- Peter hat einen tiefen Groll auf seine Exfrau.
- „Steinmeiers Worten hört man Groll selbst dann nicht an, wenn es Zoff gegeben hat.“
- „Sie waren viel zu verspielt, um sich von oben mit Feindseligkeit und Groll und Erbitterung indoktrinieren zu lassen.“
- „Da fühle ich einen kleinen Groll gegen Karnej in mir erwachen.“
- „Ein hübsches Sümmchen ist das, und ihre Freude darüber mildert ihren Groll auf Jürgen Loose.“
Bedeutung als Substantiv (der/die)
- deutschsprachiger Nachname, Familienname
Beispielsätze
- Frau Groll arbeitet als Schifffahrtskauffrau.
- Herr Groll ist im Verein tätig.
- Die Grolls fahren heute nach Jüterbog.
Synonyme für Groll
Deklination
| Nominativ Singular 1 | Groll |
|---|---|
| Nominativ Singular 2 | Groll |
| Genitiv Singular 1 | Grolles |
| Genitiv Singular 1* | Grolls |
| Genitiv Singular 2 | Grollen |
| Dativ Singular 1 | Groll |
| Dativ Singular 2 | Grollen |
| Akkusativ Singular 1 | Groll |
| Akkusativ Singular 2 | Grollen |
Wortfeld
Oberbegriffe
Redewendungen und typische Verbindungen
- Groll gegen jemanden hegen (= jemandem grollen); einen Groll auf jemanden haben (= jemandem grollen)
Herkunft
Groll geht auf das spätmittelhochdeutsche ' und das frühneuhochdeutsche Groll oder Grolle zurück. Das Substantiv ist eine ablautende Form zum mittelhochdeutschen ' (vor Zorn laut schreien) und ' (zornig, rau). Das Wort ist seit dem 14. Jahrhundert belegt.
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Reime auf Groll
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