Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

die Bude

Substantiv, feminin[ˈbuːdə]Bu · deTop 15.000 · Aufbauwortschatz
Kurz erklärt

Bude (Substantiv) bedeutet: kleine Verkaufsstelle; Kiosk. Häufige Synonyme sind Haus, Stand, Raum.

Bedeutung

  1. kleine Verkaufsstelle; Kiosk
  2. (ugs.) kleines, meist minderwertiges Gebäude
  3. (ugs., salopp) studentische Wohnunterkunft, Kinderzimmer, Jugendzimmer
  4. (ugs., Fußball) erzielter Treffer

Beispielsätze

  • Die Buden auf dem Markt schützen nur notdürftig gegen schlechtes Wetter.
  • „Die Gassen sind voll von Buden und Marktständen.“
  • „Dann und wann beugte sich jemand aus einer rotweiß angestrichenen Bude und forderte sie auf, einzutreten und irgend etwas zu machen.“
  • „Dann machte Marie ›sich fertig‹, wie sie es nannte, schminkte sich, malte sich die Lippen, und wir gingen zu einer der Buden auf der Venloer Straße, aßen jeder zwei Portionen Gulasch, kauften uns eine Flasche Rotwein und gingen nach Hause.“
  • „Allerlei Buden boten Tag und Nacht Töpfe und Spitzen feil, Löffel, Tücher und was man hier sonst braucht.“
  • Diese alte Bude fällt wohl bald in sich zusammen.

Synonyme für Bude

HausStandRaumWohnungZimmerReichLadenZuhauseHeimLochBleibeHütteButik, Boutique, Butike, Laden, Geschäft, Kiosk, Kneipe; ShopTor, Goal

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Deklination

Nominativ SingularBude
Nominativ PluralBuden
Genitiv SingularBude
Genitiv PluralBuden
Dativ SingularBude
Dativ PluralBuden
Akkusativ SingularBude
Akkusativ PluralBuden

Wortfeld

Unterbegriffe

Bierbude, Bretterbude, Dönerbude, Eisbude, Fastfoodbude, Fischbude, Frittenbude, Getränkebude, Hamburgerbude, Imbissbude, Jazzbude, Losbude, Marktbude, Pommesbude, Punschbude, Rummelbude, Schaubude, Schießbude, Verkaufsbude, Wurstbude, WürstchenbudeBaubude, Bretterbude, Bruchbude, SchlupfbudeJunggesellenbude, Studentenbude

Redewendungen und typische Verbindungen

  • sturmfreie Bude () – eine Wohnung/ein Haus, was von Eltern für einen kurzen Zeitraum (beispielsweise einen Abend, ein Wochenende) nicht benutzt wird und dann Jugendlichen/den eigenen Kindern zur freien Verfügung steht
  • eine Bude machen

Herkunft

mittelhochdeutsch . Das Wort ist seit dem 13. Jahrhundert belegt.

Aussprache üben

Hör dir das Wort an, sprich es nach und lass den Browser prüfen, ob es erkannt wird. Die Spracherkennung läuft lokal auf deinem Gerät, es wird nichts hochgeladen.

Reime auf Bude

Alle Reime →

Wie häufig ist „Bude“?

Rang 6.316 von 29.873 Wörtern im Korpus, Zipf-Wert 3,82. Das ist solider Alltagswortschatz, den Muttersprachler mehrmals pro Woche verwenden. Teste, wie groß dein eigener Wortschatz ist.

Wörter in der Nähe

Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.