Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

die Beute

Substantiv, feminin[ˈbɔɪ̯tə]Beu · teTop 5.000 · Alltagswortschatz
Kurz erklärt

Beute (Substantiv) bedeutet: durch Diebstahl, Raub oder Plünderung angeeignete Güter. Häufige Synonyme sind Riss, Fang, Prise.

Bedeutung als Substantiv (die)

  1. durch Diebstahl, Raub oder Plünderung angeeignete Güter
  2. von Jägern getötete Tiere
  3. von Raubtieren als Nahrung gefangenes oder verfolgtes Tier
  4. (geh., übertr.) Opfer

Beispielsätze

  • Die Täter entkamen mit einer Beute von 500 000 Euro.
  • „Schließlich hatten sie auch so schon genug Beute gemacht.“
  • „Die Beute der Raubzüge wurde gerecht verteilt und kam auch der Urbevölkerung zugute.“
  • „Wer Beute machen will, muss schießen lernen, sonst wird er selbst zur Beute.“
  • „Mit unserer reichen Beute wurden wir vom Boot freudig begrüßt.“
  • Die Jäger kehrten mit reicher Beute heim.

Bedeutung als Substantiv (die)

  1. künstliche Umhausung der Bienenstöcke beim Imker
  2. Arbeitsplatz in einer Backstube, eigentlich Behälter für Mehl oder Teig, dessen Abdeckplatte als Arbeitsplatz dient

Beispielsätze

  • „Den Bienen ist es egal, in welcher Beute sie wohnen.“
  • „»Aber auf die alte Beute, Mehlbehälter mit Deckel, möchte ich nicht verzichten«, erklärt der Meister.“

Synonyme für Beute

RissFangPriseKriegsbeuteRaubgutBeutetierBeutegutDepouillePlündergutDiebesgut, antiquiert: RaubJagdbeute, Jägersprache: StreckeBeutetier, Opfer, Jägersprache: Riss

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Deklination

Nominativ SingularBeute
Genitiv SingularBeute
Dativ SingularBeute
Akkusativ SingularBeute

Wortfeld

Oberbegriffe

Unterbegriffe

Diebesbeute/Diebsbeute, Kriegsbeute, Piratenbeute[1–3] Lieblingsbeute

Redewendungen und typische Verbindungen

  • etwas wird eine Beute der Flammen
  • des Wahnsinns fette Beute sein
  • fette, leichte, reiche Beute
  • Beute machen

Herkunft

Aus mittelhochdeutsch ' „Beute, Verteilung“; das Wort wurde übernommen aus mittelniederdeutsch ' „Verteilung, Tausch“, einer Ableitung des Verbs ' „tauschen, teilen“; die ursprüngliche Bedeutung war somit „das zu Verteilende“, erst später wurde die Beute zu etwas „Gestohlenem, Erobertem“ und seit dem 14. Jahrhundert fast ausschließlich mit Krieg und Plünderung in Verbindung gebracht; die weitere Herkunft liegt im Dunkeln

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.