der Schenkel
Schenkel (Substantiv) bedeutet: (Anatomie) ein Bereich der unteren Extremitäten (siehe: Ober- bzw. Unterschenkel beim Menschen). Häufige Synonyme sind Oberschenkel, Haxe, Bollen.
Bedeutung
- (Anatomie) ein Bereich der unteren Extremitäten (siehe: Ober- bzw. Unterschenkel beim Menschen)
- (Anatomie) ein Teil des Beines von Tieren, der oft auch dem Verzehr dient
- (Geometrie) Zwei Geraden mit einem gemeinsamen Basispunkt (siehe auch: Dreieck)
- (Technik) jeweils einer von zwei gleichen länglichen Bauteilen, die sich in einem Punkt treffen
- (Weinbau) älterer Seitentrieb der Weinrebe
Beispielsätze
- Er hat sich seine behaarten Schenkel rasiert.
- „Sie schlug sich dabei mit einem feuchten Küchentuch auf die Schenkel und kniff die Augen zu.“
- „Sie drückte ihren Schenkel an mich und hatte ungefähr zehn Kilo Übergewicht.“
- „Sie zeigten sich den Anderen gegenseitig, wiesen mit ihren Fingern auf ihn und schlugen sich dann wieder auf die Schenkel vor Lachen.“
- „Mein Spitzbart war naß, Brillengläser angelaufen, Froschaugen entzündet, hatte rote Flecken in den Achselhöhlen und zwischen den Schenkeln, wußte das, obwohl ich das Rot nicht sehen konnte.“
- Neben dem Brustfilet werden vom Huhn hauptsächlich die Schenkel verzehrt.
Synonyme für Schenkel
Deklination
| Nominativ Singular | Schenkel |
|---|---|
| Nominativ Plural | Schenkel |
| Genitiv Singular | Schenkels |
| Genitiv Plural | Schenkel |
| Dativ Singular | Schenkel |
| Dativ Plural | Schenkeln |
| Akkusativ Singular | Schenkel |
| Akkusativ Plural | Schenkel |
Wortfeld
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Redewendungen und typische Verbindungen
- Sich auf den Schenkel klopfen
- dicke, stramme, muskulöse Schenkel
Herkunft
mittelhochdeutsch schenkel, althochdeutsch in der Zusammensetzung thiohskenkil „Hüft-, Oberschenkel“ enthalten, belegt seit dem 10. Jahrhundert. Das Wort geht etymologisch womöglich auf eine indogermanische Wurzel *(s)keng- „hinken, schief, schräg“ zurück. Als Bezeichnung der Winkelseiten taucht Schenkel erst im 18. Jahrhundert auf und ist eine Lehnübersetzung aus dem Lateinischen für crūs angulī. Etymologische Parallen: niederländisch schenkel, altenglisch scencel bzw. scana, im heutigen Englisch eigentlich shank, mittelniederdeutsch schenke, schwedisch skank.
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Reime auf Schenkel
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