Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

der Schenkel

Substantiv, maskulin[ˈʃɛŋkl̩]Schen · kelTop 15.000 · Aufbauwortschatz
Kurz erklärt

Schenkel (Substantiv) bedeutet: (Anatomie) ein Bereich der unteren Extremitäten (siehe: Ober- bzw. Unterschenkel beim Menschen). Häufige Synonyme sind Oberschenkel, Haxe, Bollen.

Bedeutung

  1. (Anatomie) ein Bereich der unteren Extremitäten (siehe: Ober- bzw. Unterschenkel beim Menschen)
  2. (Anatomie) ein Teil des Beines von Tieren, der oft auch dem Verzehr dient
  3. (Geometrie) Zwei Geraden mit einem gemeinsamen Basispunkt (siehe auch: Dreieck)
  4. (Technik) jeweils einer von zwei gleichen länglichen Bauteilen, die sich in einem Punkt treffen
  5. (Weinbau) älterer Seitentrieb der Weinrebe

Beispielsätze

  • Er hat sich seine behaarten Schenkel rasiert.
  • „Sie schlug sich dabei mit einem feuchten Küchentuch auf die Schenkel und kniff die Augen zu.“
  • „Sie drückte ihren Schenkel an mich und hatte ungefähr zehn Kilo Übergewicht.“
  • „Sie zeigten sich den Anderen gegenseitig, wiesen mit ihren Fingern auf ihn und schlugen sich dann wieder auf die Schenkel vor Lachen.“
  • „Mein Spitzbart war naß, Brillengläser angelaufen, Froschaugen entzündet, hatte rote Flecken in den Achselhöhlen und zwischen den Schenkeln, wußte das, obwohl ich das Rot nicht sehen konnte.“
  • Neben dem Brustfilet werden vom Huhn hauptsächlich die Schenkel verzehrt.

Synonyme für Schenkel

OberschenkelHaxeBollenHaxn

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Deklination

Nominativ SingularSchenkel
Nominativ PluralSchenkel
Genitiv SingularSchenkels
Genitiv PluralSchenkel
Dativ SingularSchenkel
Dativ PluralSchenkeln
Akkusativ SingularSchenkel
Akkusativ PluralSchenkel

Wortfeld

Oberbegriffe

Unterbegriffe

übertragen: HirnschenkelFrauenschenkel, Oberschenkel, UnterschenkelKeule, SchlegelFroschschenkel, Hähnchenschenkel, Hinterschenkel, Hühnerschenkel, VorderschenkelAchsschenkel

Redewendungen und typische Verbindungen

  • Sich auf den Schenkel klopfen
  • dicke, stramme, muskulöse Schenkel

Herkunft

mittelhochdeutsch schenkel, althochdeutsch in der Zusammensetzung thiohskenkil „Hüft-, Oberschenkel“ enthalten, belegt seit dem 10. Jahrhundert. Das Wort geht etymologisch womöglich auf eine indogermanische Wurzel *(s)keng- „hinken, schief, schräg“ zurück. Als Bezeichnung der Winkelseiten taucht Schenkel erst im 18. Jahrhundert auf und ist eine Lehnübersetzung aus dem Lateinischen für crūs angulī. Etymologische Parallen: niederländisch schenkel, altenglisch scencel bzw. scana, im heutigen Englisch eigentlich shank, mittelniederdeutsch schenke, schwedisch skank.

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.