der Ruf
Kurz erklärt
Ruf (Substantiv) bedeutet: ein Laut, der an jemanden adressiert ist. Häufige Synonyme sind Bild, Namen, Laut.
Bedeutung
- ein Laut, der an jemanden adressiert ist
- das Ansehen, das jemand bei anderen hat
- eine Aufforderung, beispielsweise einen Platz oder eine Position (an einer Universität) einzunehmen oder etwas zu tun
Beispielsätze
- Der Ruf „Feuer!“ hallte durch das Haus.
- „Die üppigen Ansprüche vieler Konzernchefs heizen den allgemeinen Unmut und die Rufe nach staatlicher Deckelung weiter an.“
- „Die Donau belebte sich jetzt, eine Menge Barkassen und Kaiks manövrierten dort, begleitet von vielstimmigen Rufen, vom Knarren der Taue und Winden.“
- Weil er gerade hier versagte, litt sein Ruf erheblich.
- „Die europäische Politik ist besser als ihr Ruf. Viele Bürger ahnen das. Selbst in Großbritannien ist die Zustimmung zur EU zuletzt gewachsen.“
- „Gerade Romney, derzeit Gouverneur von Massachusetts, hat sich im Olympiabusiness als Krisenmanager einen ausgezeichneten Ruf erworben.“
Synonyme für Ruf
Gegenteil
Geflüster, Gewisper
Deklination
| Nominativ Singular | Ruf |
|---|---|
| Nominativ Plural | Rufe |
| Genitiv Singular | Rufes |
| Genitiv Singular* | Rufs |
| Genitiv Plural | Rufe |
| Dativ Singular | Ruf |
| Dativ Singular* | Rufe |
| Dativ Plural | Rufen |
| Akkusativ Singular | Ruf |
| Akkusativ Plural | Rufe |
Wortfeld
Oberbegriffe
Laut, GeräuschAnsehen, Status
Unterbegriffe
[?] Paarungsruf, PolizeirufAngstruf, Begeisterungsruf, Beifallsruf, Donnerruf, Eulenruf, Hochruf, Jubelruf, Narrenruf, Schlachtruf, Schmerzensruf, Schreckensruf, Vivatruf, Vogelruf, Wächterruf, WeckrufAbruf, Anruf, Aufruf, Hilferuf, Lockruf, Notruf, Ordnungsruf, Zuruf, ZwischenrufWeltrufGebetsruf, Rückruf
Redewendungen und typische Verbindungen
- guter Ruf; schlechter Ruf; von Weltruf; besser als sein Ruf sein; von üblem Ruf; ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich's ungeniert; seinem Ruf alle Ehre machen; seinem Ruf schuldig sein
- einem Ruf folgen; der Ruf der Wildnis; der Ruf der Freiheit; dem Ruf der Pflicht folgen
Herkunft
mittelhochdeutsch ruof, althochdeutsch (h)ruof, belegt seit dem 11. Jahrhundert Substantivierung des Verbstamms von rufen durch Konversion
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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.