Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

der Ruf

Substantiv, maskulin[ʁuːf]Ruf Ru · feTop 2.000 Grundwortschatz
Kurz erklärt

Ruf (Substantiv) bedeutet: ein Laut, der an jemanden adressiert ist. Häufige Synonyme sind Bild, Namen, Laut.

Bedeutung

  1. ein Laut, der an jemanden adressiert ist
  2. das Ansehen, das jemand bei anderen hat
  3. eine Aufforderung, beispielsweise einen Platz oder eine Position (an einer Universität) einzunehmen oder etwas zu tun

Beispielsätze

  • Der Ruf „Feuer!“ hallte durch das Haus.
  • „Die üppigen Ansprüche vieler Konzernchefs heizen den allgemeinen Unmut und die Rufe nach staatlicher Deckelung weiter an.“
  • „Die Donau belebte sich jetzt, eine Menge Barkassen und Kaiks manövrierten dort, begleitet von vielstimmigen Rufen, vom Knarren der Taue und Winden.“
  • Weil er gerade hier versagte, litt sein Ruf erheblich.
  • „Die europäische Politik ist besser als ihr Ruf. Viele Bürger ahnen das. Selbst in Großbritannien ist die Zustimmung zur EU zuletzt gewachsen.“
  • „Gerade Romney, derzeit Gouverneur von Massachusetts, hat sich im Olympiabusiness als Krisenmanager einen ausgezeichneten Ruf erworben.“

Synonyme für Ruf

BildNamenLautAnsehenStellungBerufungImageSchreiPrestigeReputationAusrufRenommeeImage, Leumund, Prestige, Renommee, ReputationAngebot, Berufung

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Gegenteil

Geflüster, Gewisper

Deklination

Nominativ SingularRuf
Nominativ PluralRufe
Genitiv SingularRufes
Genitiv Singular*Rufs
Genitiv PluralRufe
Dativ SingularRuf
Dativ Singular*Rufe
Dativ PluralRufen
Akkusativ SingularRuf
Akkusativ PluralRufe

Wortfeld

Oberbegriffe

Laut, GeräuschAnsehen, Status

Unterbegriffe

[?] Paarungsruf, PolizeirufAngstruf, Begeisterungsruf, Beifallsruf, Donnerruf, Eulenruf, Hochruf, Jubelruf, Narrenruf, Schlachtruf, Schmerzensruf, Schreckensruf, Vivatruf, Vogelruf, Wächterruf, WeckrufAbruf, Anruf, Aufruf, Hilferuf, Lockruf, Notruf, Ordnungsruf, Zuruf, ZwischenrufWeltrufGebetsruf, Rückruf

Redewendungen und typische Verbindungen

  • guter Ruf; schlechter Ruf; von Weltruf; besser als sein Ruf sein; von üblem Ruf; ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich's ungeniert; seinem Ruf alle Ehre machen; seinem Ruf schuldig sein
  • einem Ruf folgen; der Ruf der Wildnis; der Ruf der Freiheit; dem Ruf der Pflicht folgen

Herkunft

mittelhochdeutsch ruof, althochdeutsch (h)ruof, belegt seit dem 11. Jahrhundert Substantivierung des Verbstamms von rufen durch Konversion

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Reime auf Ruf

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.