der Mais
Mais (Substantiv) bedeutet: (Botanik) einjähriges sehr hohes Gras mit weiblichen Blütenständen als Kolben, männlichen als Rispen mit zweiblütigen Ährchen. Häufige Synonyme sind Kukuruz, Welschkorn, Türkischkorn.
Bedeutung
- (Botanik) einjähriges sehr hohes Gras mit weiblichen Blütenständen als Kolben, männlichen als Rispen mit zweiblütigen Ährchen
- (Biologie, Taxonomie) eine Art der Familie Süßgräser
- (Futtermittel, aus Anbau) ganze Pflanzen zu Maissilage verarbeitet oder Samen
- (Lebensmittel, Getreide, aus Anbau) reife trockene Samen als Grundnahrungsmittel zu Grieß oder Mehl vermahlen für Speisen (zum Beispiel Polenta) oder zur Herstellung von Maisstärke
Beispielsätze
- Der Mais wird vermutlich schon seit achttausend Jahren kultiviert.
- „Die Kolben des Maises unterscheiden sich so stark von den Ähren seiner Vorfahren, dass die wilde Ursprungsart lange Jahre nicht erkannt wurde.“
- „Im Gegensatz zum Getreide, bei dem eine Eliminierung von Krankheitserregern im Vordergrund steht, richtet sich die Saatgutbehandlung beim Mais hauptsächlich gegen Schädlinge, die vom Boden aus die Wurzeln zerstören oder gegen beißende und saugende Insekten, die den Halmgrund bzw. die Blätter befallen.“
- „Biogasanlagen sind überwiegend auf konventionellen Mais als Substratgrundlage ausgelegt.“
- Bei der Gattung Zea gibt es ungefähr sechs Arten, eine davon ist der Mais, bei dem drei Unterarten unterschieden werden.
- Reifer Mais wird an Hühner verfüttert, unreifer an Kühe.
Synonyme für Mais
Deklination
| Nominativ Singular | Mais |
|---|---|
| Nominativ Plural | Maise |
| Genitiv Singular | Maises |
| Genitiv Plural | Maise |
| Dativ Singular | Mais |
| Dativ Plural | Maisen |
| Akkusativ Singular | Mais |
| Akkusativ Plural | Maise |
Wortfeld
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Redewendungen und typische Verbindungen
- Mais anbauen, ernten
- Mais trocknen, Brot aus Mais
Herkunft
Das Wort Mais entstammt der ausgestorbenen karibischen Indianersprache der Taíno auf Hispaniola (heutiges Haiti), in der die Pflanze ', ' und ' genannt wurde. Das durch Kolumbus um 1500 vermittelte spanische ' gelangte in die europäischen Sprachen. Das Wort wird mit der Sache in Deutschland eingeführt, nachdem diese zunächst seit dem 16. Jahrhundert als »Welschkorn«, »Türkisch Korn« oder »Türkischer Weizen« bezeichnet worden war (vergleiche englisch '): Mit der Herkunftsbezeichnung »indisch« ist ‚westindisch‘ gemeint, die jedoch später missverstanden wurde; »türkisch« stand zur Zeit der Bezeichnung für ‚asiatisch‘ und spiegelt dieses Missverständnis wider; »welsch« stand hier einfach für ‚fremd‘ Diese Bezeichnungen haben sich bis heute noch landschaftlich gehalten. Ab dem 16. Jahrhundert sind dann auch Formen wie mahis, Maytz, Maiz, Mays sowie, in der botanischen Fachsprache, Maizum, Maiz und Mays Indicum bezeugt. Die Schreibweise Mais ist seit dem 17. Jahrhundert belegt.
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