Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

der Keller

Substantiv, maskulin[ˈkɛlɐ]Kel · lerTop 2.000 Grundwortschatz
Kurz erklärt

Keller (Substantiv) bedeutet: unterirdischer Vorratsraum. Häufige Synonyme sind Kellner, Stapel, Untergeschoss.

Bedeutung als Substantiv (der)

  1. unterirdischer Vorratsraum
  2. (Informatik) Kellerspeicher; eine spezielle Datenstruktur

Beispielsätze

  • Im Keller ist es oft dunkel.
  • Wer geht in den Keller?
  • Er gab, was Küche und Keller boten.
  • „Im Keller roch es nach Kartoffeln und ausgetrunkenen Weinflaschen.“
  • „Hier roch es nach Keller.“
  • „Der Wein kam aus den Kellern der herrschaftlichen Häuser, die Daunenkissen aus den Schlafgemächern der feinen Damen.“

Bedeutung als Substantiv (der/die)

  1. deutschsprachiger Nachname, Familienname

Synonyme für Keller

KellnerStapelUntergeschossStackKellergeschossKellererCellariusTiefgeschossKellerspeicherStapelspeicherKellergeschoss, Tiefgeschoss, UntergeschossStapel, Stapelspeicher, Stack

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Deklination

Nominativ SingularKeller
Nominativ PluralKeller
Genitiv SingularKellers
Genitiv PluralKeller
Dativ SingularKeller
Dativ PluralKellern
Akkusativ SingularKeller
Akkusativ PluralKeller

Wortfeld

Oberbegriffe

VorratsraumDatenstruktur

Unterbegriffe

Bastelkeller, Bierkeller, Eiskeller, Erdkeller, Fahrradkeller, Feldkeller, Felsenkeller, Folterkeller, Hauskeller, Heizungskeller, Hobbykeller, Holzkeller, Jazzkeller, Kartoffelkeller, Kohlenkeller, Kriechkeller, Luftschutzkeller, Museumskeller, Parteienkeller, Partykeller, Rathauskeller, Rattenkeller, Spielkeller, Steinkeller, Studentenkeller, Viktualienkeller, Vorratskeller, Weinkeller, Werkkeller

Redewendungen und typische Verbindungen

  • aus dem Keller kommen – armen Kreisen entstammen
  • eine Leiche im Keller haben – eine Belastung aus der Vergangenheit oder etwas auf dem Gewissen haben
  • in den Keller gehen – eine Niederlage erleiden
  • im Keller sein – wenn sich etwas auf sehr niedrigem Niveau befindet (Nach den letzten Klausuren waren seine Noten endgültig im Keller.)
  • zum Lachen in den Keller gehen – keinen Humor haben
  • feuchter Keller, kalter Keller, kühler Keller, muffiger Keller; in den Keller gehen, aus dem Keller kommen

Herkunft

mittelhochdeutsch ', althochdeutsch ', ', '; im 8. Jahrhundert von lateinisch „Speisekammer, Vorratsraum“ entlehnt; zu „Zelle“, „kleine Vorratskammer“ gebildet

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Reime auf Keller

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.