der Kamm
Kamm (Substantiv) bedeutet: Gerät mit aneinandergereihten Zinken zum Ausrichten und Säubern von Haaren. Häufige Synonyme sind Hals, Naht, Haube.
Bedeutung
- Gerät mit aneinandergereihten Zinken zum Ausrichten und Säubern von Haaren
- roter, gezackter Hautlappen auf dem Kopf von Kammhühnern
- gezackte Falte aus Horn oder Knochen auf dem Rücken oder Kopf von Reptilien
- Teil des Pferdes, an dem die Mähne sitzt
- bestimmtes Stück des Nackens eines geschlachteten Tieres
- aneinandergereihte Hügel oder Berggipfel
Beispielsätze
- Harr, bis der Vollmond aufgestiegen ist, dann gehe zu dem Weiher, setze dich am Rand nieder und strähle dein langes, schwarzes Haar mit diesem Kamm!
- „Wieder ist ein Kamm spurlos verschwunden.“
- „Ihr Gesicht war nie geschminkt, und ihre schwarzen Haare wehten wild, als hätten sie nie einen Kamm oder einen Friseur gesehen.“
- „Sie legte den Kamm beiseite.“
- „Und dann erzählte es, daß sich den anderen Hühnern die Federn sträubten und der Hahn den Kamm sinken ließ.“
- „Ein Drachenungetüm wackelte auf die Bühne, es spie Feuer, glutrot funkelten seine Augen, ein roter Kamm bekrönte schrecklich seinen krokodilähnlichen Kopf, kurze Flügel schwankten auf seinem Rücken, lang hin starrte sein schuppiger Schwanz.“
Synonyme für Kamm
Deklination
| Nominativ Singular | Kamm |
|---|---|
| Nominativ Plural | Kämme |
| Genitiv Singular | Kamms |
| Genitiv Singular* | Kammes |
| Genitiv Plural | Kämme |
| Dativ Singular | Kamm |
| Dativ Singular* | Kamme |
| Dativ Plural | Kämmen |
| Akkusativ Singular | Kamm |
| Akkusativ Plural | Kämme |
Wortfeld
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Redewendungen und typische Verbindungen
- alles über einen Kamm scheren
- alle über einen Kamm scheren
- bei jemandem liegt der Kamm bei der Butter
- jemandem schwillt der Kamm
Herkunft
mittelhochdeutsch: kambe, kamp; althochdeutsch: kamb, belegt seit dem 10. Jahrhundert; aus germanisch: *kamba-; zu indogermanisch: *gómbho- = Zahn, „das Gezähne“; vergleiche altindisch: ‚die Zahnreihen‘, ‚Backenzahn‘; zum altindischen Verb : ‚schnappen‘; vergleiche die indogermanische Verbalwurzel *gembh- ‚beißen‘
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Reime auf Kamm
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