die Gewalt
Kurz erklärt
Gewalt (Substantiv) bedeutet: (kPl.) erhebliche oder übermäßige Kraft, dies bei gezieltem Tun gegen Widerstände, oft ohne Legitimation. Häufige Synonyme sind Macht, Kraft, Stärke.
Bedeutung
- (kPl.) erhebliche oder übermäßige Kraft, dies bei gezieltem Tun gegen Widerstände, oft ohne Legitimation
- Fähigkeit oder Möglichkeit, über jemanden zu bestimmen
- ein unpersönliches Wirken mit erheblicher Kraft
Beispielsätze
- Er wurde mit Gewalt aus seinem Auto gezerrt und verprügelt.
- Mit Gewalt lässt sich kein Bulle melken.
- Mit sanfter Gewalt brachte er seine Tochter dazu, am Montag zur Schule zu gehen.
- „Meine Großeltern und meine Urgroßmutter hatten schon 1930 ihre Heimat verlassen müssen, als immer mehr Muslime Opfer der Gewalt serbischer Nationalisten wurden.“
- „Gewalt gegen Frauen ist eine der am weitesten verbreiteten Menschenrechtsverletzungen weltweit.“
- Der Staat übt im Inneren durch seine Polizei die Gewalt aus.
Synonyme für Gewalt
Deklination
| Nominativ Singular | Gewalt |
|---|---|
| Nominativ Plural | Gewalten |
| Genitiv Singular | Gewalt |
| Genitiv Plural | Gewalten |
| Dativ Singular | Gewalt |
| Dativ Plural | Gewalten |
| Akkusativ Singular | Gewalt |
| Akkusativ Plural | Gewalten |
Wortfeld
Unterbegriffe
Brachialgewalt, Gegengewalt, Jugendgewalt, Kriegsgewalt, Militärgewalt, Stadiongewalt, WaffengewaltPolizeigewaltAllgewalt, Amtsgewalt, Befehlsgewalt, Disziplinargewalt, Entscheidungsgewalt, Exekutivgewalt, Feudalgewalt, Finanzgewalt, Herrschaftsgewalt, Hoheitsgewalt, Kirchengewalt, Kommandogewalt, Obergewalt, Präsidialgewalt, Regierungsgewalt, Reichsgewalt, Repräsentativgewalt, Schlüsselgewalt, Schutzgewalt, Sprachgewalt, Staatsgewalt, Stimmgewalt, Strafgewalt, Territorialgewalt, Verfügungsgewalt, Wortgewalt, Zentralgewalt, ZwangsgewaltElementargewalt, Naturgewalt, Urgewalt
Redewendungen und typische Verbindungen
- Gewalt anwenden, mit Gewalt, mit sanfter Gewalt, „Gewalt und Brutalität“
- familiäre/häusliche/sexuelle Gewalt
- die öffentliche Gewalt
- höhere Gewalt
Herkunft
mittelhochdeutsch ', althochdeutsch ', belegt seit dem 8. Jahrhundert. strukturell: Ableitung des Substantivs zum Stamm von walten durch das Derivatem (Ableitungsmorphem) ge-
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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.