das Getöse
Getöse (Substantiv) bedeutet: anhaltendes, lautes Geräusch, verursacht etwa durch Naturereignisse, Wasser, Wind, Verkehr oder eine Menschenmenge. Häufige Synonyme sind Theater, Aufregung, Lärm.
Bedeutung
- anhaltendes, lautes Geräusch, verursacht etwa durch Naturereignisse, Wasser, Wind, Verkehr oder eine Menschenmenge
- Aufsehen, Wirbel um eine Sache, die großartig angekündigt oder beworben wird
Beispielsätze
- Die Dampf-Eruptionen sahen aus, als ob ein gewaltiger Geysir Dampf und Erdbrocken mit lautem Getöse in die Luft schleuderte.
- Wirklich drang von draußen her das Getöse einer vielköpfigen Menge zu ihnen.
- In den Pausen zwischen den Aschen- und Regengüssen hörte man ein unterirdisches Getöse in der Erde und die wild brausenden Wogen des aufgeregten Meeres.
- Er sah um sich in der Stube, da hörte er noch einen Schuß fallen und hörte Getöse in der Mühle und Geschrei durch das Geklapper.
- Was sich hingegen in den Köpfen der anwesenden Journalisten festsetzte, war der klare Eindruck, dass die mit großem Getöse angekündigte deutsche Präsidentschaft nicht imstande war, eine Pressekonferenz zu organisieren.
- Mit viel Getöse als letzte Chance zelebriert, mündete die griechische Expedition in ein Desaster.
Synonyme für Getöse
Gegenteil
Deklination
| Nominativ Singular | Getöse |
|---|---|
| Genitiv Singular | Getöses |
| Dativ Singular | Getöse |
| Akkusativ Singular | Getöse |
Wortfeld
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Redewendungen und typische Verbindungen
- mit Rauch und Getöse — dramatisches Erscheinen
- anhaltendes Getöse, donnerartiges Getöse, donnerndes Getöse, entsetzliches Getöse, fernes Getöse, furchtbares Getöse, gewaltiges Getöse, großes Getöse, heftiges Getöse, imposantes Getöse, infernalisches Getöse, krachendes Getöse, lautes Getöse, nerviges Getöse, ohrenbetäubendes Getöse, schreckliches Getöse, starkes Getöse, ungeheures Getöse, unheimliches Getöse, unterirdisches Getöse, wildes Getöse, wunderliches Getöse
- aggressives Getöse, grünes Getöse, mediales Getöse, merkwürdiges Getöse, nationales Getöse, optisches Getöse, populistisches Getöse, unnötiges Getöse
- einziges Getöse, ganzes Getöse, mit/ohne/solches Getöse, soviel Getöse, viel Getöse, welch Getöse
Herkunft
von mittelhochdeutsch ' „Geräusch, Lärm, Wasserfall“ im 13. Jahrhundert ist eine Kollektivbildung zum en ' um das Jahr 1000 und dem mittelhochdeutschen ' „Schall, Geräusch“, einem Verbalabstraktum zu ' „tosen, hervorströmen“
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Reime auf Getöse
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