die Gerste
Gerste (Substantiv) bedeutet: (Botanik) meist einjähriges Gras mit ährigem Blütenstand, der einblütige Ährchen in Dreiergruppen mit langen Grannen trägt.
Bedeutung
- (Botanik) meist einjähriges Gras mit ährigem Blütenstand, der einblütige Ährchen in Dreiergruppen mit langen Grannen trägt
- (Biologie, Taxonomie) eine Gattung oder umgangssprachlich Formen von der Art Kulturgerste, in der Familie Süßgräser
- (Lebensmittel, Getreide, aus Anbau) reife trockene entspelzte Samen von den Formen der Kulturgerste, meist gemälzt zur Bierherstellung, auch ungemälzt gekocht für Grütze oder gemahlen für Backwaren, Tsampa und anderes
Beispielsätze
- Bei der Gerste werden je nach Form Ähren mit einem großen Korn je Ansatzstelle oder mit drei kleineren Körnern je Ansatzstelle ausgebildet.
- Die Gattung Gerste umfasst ungefähr 36 Arten.
- „Die Wissenschaftler kreuzten für ihre Studie 25 wilde Gersten mit einer handelsüblichen Gerste.“
- Ins Bier dürfen nur Gerste, Wasser und Hopfen.
- „Anfangs gründeten sie nur viele kleine Siedlungen, deren Bewohner Rinder züchteten und Gerste anbauten.“
- „Die Skandinavier bauen Gerste und Hafer an, doch sie fischen auch und gehen auf die Jagd - im Norden zählen etwa Elche und Rentiere zu ihrer Beute.“
Synonyme für Gerste
Deklination
| Nominativ Singular | Gerste |
|---|---|
| Nominativ Plural | Gersten |
| Genitiv Singular | Gerste |
| Genitiv Plural | Gersten |
| Dativ Singular | Gerste |
| Dativ Plural | Gersten |
| Akkusativ Singular | Gerste |
| Akkusativ Plural | Gersten |
Wortfeld
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Redewendungen und typische Verbindungen
- Zweizeilige Gerste, Mehrzeilige Gerste
Herkunft
seit dem 9. Jahrhundert bezeugt; althochdeutsch: gerstaaus; mittelhochdeutsch: gerste; vergleiche auch altsächsisch: gersta; mittelniederländisch: gherste, gheerste, garste; niederländisch: gerst; alle aus germanisch: *gerstō oder es besteht auch eine Verbindung zu dem Germanischen *ger- ‚Spieß‘ wegen seiner 'spitzen' langen Grannen. Erwogen wird Verwandtschaft mit dem lateinischen ' ‚Gerste‘ und albanischen ' ‚Getreide‘. Erschließbar ist indoeuropäisches *g̑herzd(h), *g̑hṛzd(h) ‚Stachliges, Grannenkorn‘; vergleiche griechisch: ‚Gerste‘; litauisch: '; lettisch: ' ‚Rispengras‘.
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Reime auf Gerste
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