Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

das Geröll

Substantiv, neutrum[ɡəˈʁœl]Ge · röllSeltenes Wort · Rang 18.244
Kurz erklärt

Geröll (Substantiv) bedeutet: Gesteinssediment mit einer Korngröße oberhalb der von Sand, oft grenzt man nach oben zu Blockgrößen ab. Die Grenzwerte für den Durchmesser sind in Fachwissenschaften oft präzise, aber uneinheitlich festgelegt. Oft wird zudem die Bezeichnung auf leidlich gerundetes Sediment beschränkt. Allgemeinsprachlich wird das Wort oft noch vager verstanden. Häufige Synonyme sind Geschiebe.

Bedeutung

  1. Gesteinssediment mit einer Korngröße oberhalb der von Sand, oft grenzt man nach oben zu Blockgrößen ab. Die Grenzwerte für den Durchmesser sind in Fachwissenschaften oft präzise, aber uneinheitlich festgelegt. Oft wird zudem die Bezeichnung auf leidlich gerundetes Sediment beschränkt. Allgemeinsprachlich wird das Wort oft noch vager verstanden.

Beispielsätze

  • Durch Wind und Wasser abgetragenes Gestein sammelt sich oft als Geröll in Mulden am Fuße der Berge.
  • „Die Stirnlampe beleuchtet einen Ausschnitt, der kaum mehr als ein paar Beine und etwas Geröll erfasst.“
  • „Ludwig war der erste, der von der Fuhlsbütteler Straße über den Wall von Geröll und Schutt in die Düsternstraße fand.“
  • „Und dort blieb der Mercedes stehen, weil die Fahrbahn zertrümmert und voller Schutt und Geröll war.“
  • „Sie suchten lange Zeit in dem moosbewachsenen Geröll unten an den Felsen.“

Synonyme für Geröll

Geschiebe

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Gegenteil

andere Korngrößen: (feiner) Ton, Schluff, Sand; (gröber) Blockgeröllnicht gerundet, oft künstlich erzeugt: Schuttverfestigt: Konglomerat

Deklination

Nominativ SingularGeröll
Nominativ PluralGerölle
Genitiv SingularGerölls
Genitiv Singular*Gerölles
Genitiv PluralGerölle
Dativ SingularGeröll
Dativ PluralGeröllen
Akkusativ SingularGeröll
Akkusativ PluralGerölle

Wortfeld

Oberbegriffe

Sediment; Ablagerung; Gestein

Unterbegriffe

Felsgeröllan der Küste: Brandungsgeröll, marines Geröll, UfergeröllAuswurfmaterial um Vulkane: Lava-Geröll, pyroklastisches Geröllim Flussbett: Flussgeröll, fluviatiles Geröll, teilweise auch: Geschiebe, Ufergeröllklein, im Bett von Flüssen: Kies, süddeutsch auch: Schotterunter und an Gletschern: glaziales Geröll, Geschiebe, Moränen, Findlinge

Redewendungen und typische Verbindungen

  • Schutt und Geröll, Steine und Geröll

Herkunft

Ableitung von rollen mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) ge- und zusätzlichem Umlaut, in der Form gerülle seit dem 16. Jahrhundert, in der heutigen Form seit dem 18. Jahrhundert belegt

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.