Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

der Forst

Substantiv, maskulin[fɔʁst]ForstTop 15.000 · Aufbauwortschatz
Kurz erklärt

Forst (Substantiv) bedeutet: (Forstwirtschaft) zum Zwecke der Nutzung (Jagd, Holzgewinnung) von Menschen gepflegter Waldabschnitt, der einer geregelten Forstwirtschaft unterliegt. Häufige Synonyme sind Wald, Holz, Tann.

Bedeutung als Substantiv (der)

  1. (Forstwirtschaft) zum Zwecke der Nutzung (Jagd, Holzgewinnung) von Menschen gepflegter Waldabschnitt, der einer geregelten Forstwirtschaft unterliegt
  2. eine Weidefläche, die einst bewaldet war

Beispielsätze

  • Der Forst schützt die Stadt vor den häufigen Südwestwinden.
  • Auf der Wanderkarte ist hier jetzt ein Forst dargestellt.

Bedeutung als Substantiv (das)

  1. Stadt in der Niederlausitz, Brandenburg; der Namenszusatz ist Lausitz

Beispielsätze

  • Ich wohne in Forst.
  • das Forst der fünfziger Jahre
  • Forst liegt an der Lausitzer Neiße.

Synonyme für Forst

WaldHolzTannForstrevier, Waldrevier, Wirtschaftswald

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Gegenteil

Urwald, Naturwald

Deklination

Nominativ SingularForst
Nominativ PluralForste
Nominativ Plural 2Forsten
Genitiv SingularForsts
Genitiv Singular*Forstes
Genitiv PluralForste
Genitiv Plural 2Forsten
Dativ SingularForst
Dativ Singular*Forste
Dativ PluralForsten
Dativ Plural 2Forsten
Akkusativ SingularForst
Akkusativ PluralForste
Akkusativ Plural 2Forsten

Wortfeld

Oberbegriffe

Revier, Wald

Unterbegriffe

Gemeindeforst, Kiefernforst, Landesforst, Privatforst, Staatsforst, StadtforstBaumgruppe, Baumschule, Schonung

Herkunft

die genaue Herkunft bleibt unklar; erste Erwähnungen in fränkischen Urkunden und schon in merowingischen des 7. Jahrhunderts; in der karolingischen Periode häuft sich der Gebrauch; im Spätahd. forst, Ableitung zu forestari "Förster (Beamte in der Verwaltung Karls d. Großen und der Wittelsbacher)"; durch die Karolinger (Franken) gelangt es in die lateinische Amtssprache Galliens; die älteste Form ist forestis (f.) "Bannwald, Herrnwald, Fronwald; königlicher, herrschaftlicher Wald im Gegensatz zur Mark, den Gemeinwäldern, die von den Genossen, den Untertanen zur Weide und Mast dienen", aus der später die drei gängigeren Formen foresta (f.), forestus (m.), forestum (n.) hervorgehen; aus diesen drei letzten Formen entstammen französisch forêt (altfranzösisch forest), italienisch foresta, englisch forest; ein urlateinischer Ursprung wird jedoch ausgeschlossen, da keine früheren Belegformen existieren und es in anderen romanischen Sprachen fehlt; mittelhochdeutsche Formen sind vorste, forëst, foreis, forëht; die Form forëht veranlasste GRIMM zu der folgenden Hypothese: das mhd. forëht soll demnach aus ahd. foraha "Fichte" (mhd. vorhe, nhd. fohre, forche "id.") bzw. dem kollektiven forahahi "Fichtenwald, Nadelwald" (nhd. forchach, förchach "id.") entstammen, welche ihrerseits altn. fura bzw. kollektivisch fyri entsprechen; des Weiteren merkt GRIMM an, dass Forste zumeist Nadelwälder waren, wohingegen Marken eher aus Laubbäumen bestanden

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.