Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

der Ekel

Substantiv, maskulin[ˈeːkl̩]EkelTop 15.000 · Aufbauwortschatz
Kurz erklärt

Ekel (Substantiv) bedeutet: starker körperlicher Abscheu. Häufige Synonyme sind Ablehnung, Horror, Abneigung.

Bedeutung als Substantiv (der)

  1. starker körperlicher Abscheu

Beispielsätze

  • Vor Ekel verging ihm ganz der Appetit.
  • Schon der Anblick von Kutteln flößt ihr Ekel ein, bei deren Anblick hebt sich ihr der Magen.
  • Das Pflegepersonal lernt, den eigenen Ekel zu überwinden.
  • „Er ruderte und paddelte wieder voller Angst und Ekel und mit dem vielen Alkohol im Blut, schnaufend und stöhnend und ohne klaren Gedanken als nur: fort von hier.“
  • „Dieser Gedanke, der einen wahren Kern enthält, erregt Ekel und Widerwillen.“
  • „Und der Ekel riss ihn in den totalen Zusammenbruch.“

Bedeutung als Substantiv (das)

  1. unangenehmer, widerlicher Mensch

Beispielsätze

  • Das „Ekel Alfred“ wurde vom Schauspieler Heinz Schubert gegeben.
  • „Wenn du einmal im Monat ein wahres Ekel bist, hast du zumindest eine gute Entschuldigung dafür.“
  • „Pécuchet entsann sich eines seiner Bürochefs, eines wahren Ekels, und er faßte den Plan, sich durch ein Buch an ihm zu rächen.“

Synonyme für Ekel

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Deklination

Nominativ SingularEkel
Genitiv SingularEkels
Dativ SingularEkel
Akkusativ SingularEkel

Wortfeld

Oberbegriffe

Missempfindung, Unwohlsein, Widerstreben

Unterbegriffe

Selbstekel

Redewendungen und typische Verbindungen

  • Ekel einflößen/erregen; (unwillkürlich) Ekel empfinden/verspüren; Ekel entwickeln (gegen etwas); bei jemandem Ekel auslösen; (seinen) Ekel zeigen; seinen oder den Ekel überwinden; voll Ekel, voll des Ekels; (der) Ekel überkommt/ergreift/überfällt jemanden, der Ekel packt jemanden; vor Ekel sich übergeben müssen; sich vor Ekel abwenden; der Ekel vergällt jemandem etwas
  • vor oder aus Ekel etwas tun/lassen
  • umgangssprachlich: einen unwillkürlichen Ekel haben vor …; den Ekel bekommen; jemand wird grün vor Ekel
  • vulgär: vor Ekel kotzen

Herkunft

Im 16. Jahrhundert aus dem Frühneuhochdeutschem ekel bzw. eckel, aus Mittelniederdeutsch ēkel, mit der Bedeutung Gräuel.

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.