der Ekel
Kurz erklärt
Ekel (Substantiv) bedeutet: starker körperlicher Abscheu. Häufige Synonyme sind Ablehnung, Horror, Abneigung.
Bedeutung als Substantiv (der)
- starker körperlicher Abscheu
Beispielsätze
- Vor Ekel verging ihm ganz der Appetit.
- Schon der Anblick von Kutteln flößt ihr Ekel ein, bei deren Anblick hebt sich ihr der Magen.
- Das Pflegepersonal lernt, den eigenen Ekel zu überwinden.
- „Er ruderte und paddelte wieder voller Angst und Ekel und mit dem vielen Alkohol im Blut, schnaufend und stöhnend und ohne klaren Gedanken als nur: fort von hier.“
- „Dieser Gedanke, der einen wahren Kern enthält, erregt Ekel und Widerwillen.“
- „Und der Ekel riss ihn in den totalen Zusammenbruch.“
Bedeutung als Substantiv (das)
- unangenehmer, widerlicher Mensch
Beispielsätze
- Das „Ekel Alfred“ wurde vom Schauspieler Heinz Schubert gegeben.
- „Wenn du einmal im Monat ein wahres Ekel bist, hast du zumindest eine gute Entschuldigung dafür.“
- „Pécuchet entsann sich eines seiner Bürochefs, eines wahren Ekels, und er faßte den Plan, sich durch ein Buch an ihm zu rächen.“
Synonyme für Ekel
AblehnungHorrorAbneigungSich-AbwendenAbscheuGräuelAntipathieRüpelAversionDrecksackKotzbrockenWiderwillenAbscheu, Widerwille, Abneigung, Antipathie, Degout
Deklination
| Nominativ Singular | Ekel |
|---|---|
| Genitiv Singular | Ekels |
| Dativ Singular | Ekel |
| Akkusativ Singular | Ekel |
Wortfeld
Oberbegriffe
Missempfindung, Unwohlsein, Widerstreben
Unterbegriffe
Selbstekel
Redewendungen und typische Verbindungen
- Ekel einflößen/erregen; (unwillkürlich) Ekel empfinden/verspüren; Ekel entwickeln (gegen etwas); bei jemandem Ekel auslösen; (seinen) Ekel zeigen; seinen oder den Ekel überwinden; voll Ekel, voll des Ekels; (der) Ekel überkommt/ergreift/überfällt jemanden, der Ekel packt jemanden; vor Ekel sich übergeben müssen; sich vor Ekel abwenden; der Ekel vergällt jemandem etwas
- vor oder aus Ekel etwas tun/lassen
- umgangssprachlich: einen unwillkürlichen Ekel haben vor …; den Ekel bekommen; jemand wird grün vor Ekel
- vulgär: vor Ekel kotzen
Herkunft
Im 16. Jahrhundert aus dem Frühneuhochdeutschem ekel bzw. eckel, aus Mittelniederdeutsch ēkel, mit der Bedeutung Gräuel.
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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.