deutsch
Kurz erklärt
deutsch (Adjektiv) bedeutet: zum Volk der Deutschen (auch historisch) gehörig. Häufige Synonyme sind germanisch, teutonisch.
Bedeutung
- zum Volk der Deutschen (auch historisch) gehörig
- zu Deutschland gehörig
- (ohne Steigerung) zur Sprache Deutsch gehörig
Beispielsätze
- Er brachte seine deutsche Ehefrau mit.
- „Wir Kinder, wir waren dabei, deutscher zu werden als alle Deutschen…“
- „Diese Perspektive hatte auf einmal Platz an einem der deutschesten Orte der Republik.“
- „An dieser Stelle zeigt sich einmal mehr diese deutscheste aller Weigerungen, anzuerkennen, dass es sich bei rechten Morden wie denen in zwar um den Angriff eines einzelnen Mannes handeln mag, aber nicht um einen Einzeltäter.“
- „Nik Wallenda, Urenkel eines deutschen Zirkusakrobaten, hat als erster Mensch die Niagarafälle an ihrer schönsten und gefährlichsten Stelle überquert.“
- Der deutsche Außenminister ist heute in Krakau.
Synonyme für deutsch
germanischteutonisch
Steigerung
| Positiv | deutsch |
|---|---|
| Komparativ | deutscher |
| Superlativ | deutschesten |
Wortfeld
Oberbegriffe
ethnisch, europäisch, germanischmitteleuropäisch, nationalgermanisch, indoeuropäisch, indogermanisch, westgermanisch
Unterbegriffe
[1–3] bundesdeutschbiodeutsch, kaukasusdeutsch, krimdeutsch, russlanddeutsch, schwarzmeerdeutsch, sibiriendeutsch, sowjetdeutsch, wolgadeutsch, wolyniendeutsch/wolhyniendeutsch, zarendeutschmitteldeutsch, norddeutsch, ostdeutsch, süddeutsch, westdeutschalthochdeutsch, binnendeutsch, hochdeutsch, mittelhochdeutsch, mittelniederdeutsch, namibiadeutsch, neuhochdeutsch, niederdeutsch, oberdeutsch, österreichisch, papierdeutsch, pennsylvaniadeutsch, plattdeutsch, schweizerdeutsch, schwyzerdütsch
Redewendungen und typische Verbindungen
- deutsch miteinander reden – direkt, offen, unverblümt miteinander reden; Klartext miteinander reden
- Deutsche Sprache, schwere Sprache – allgemeines Attribut für die Schwierigkeiten wie Artikelanzahl, Beugungen, Mehrdeutigkeiten, Problemfälle und Zweifel der Verständlichkeit des Deutschen
Herkunft
mittelhochdeutsch , oder , , althochdeutsch ' oder ' „zum Volk gehörend“ statt lateinisch, aus dem westgermanischen oder westfränkischen Raum zu althochdeutsch , oder , „Volk“ aus einer indoeuropäischen Wurzel im Sinn von „schwellen“.
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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.