dauern
dauern (Verb) bedeutet: (intrans.) über bestimmten Zeitraum erstrecken, für eine bestimmt Zeitspanne anhalten, währen. Häufige Synonyme sind gehen, brauchen, ziehen.
Bedeutung
- (intrans.) über bestimmten Zeitraum erstrecken, für eine bestimmt Zeitspanne anhalten, währen
- (gehoben) bestehen bleiben, beständig sein
- (gehoben) bei jemandem Mitleid erregen, jemandem leidtun
Beispielsätze
- Eine Massage dauert 45 Minuten.
- Bis alle Schäden des Erdbebens beseitigt sind, wird es noch Jahre dauern.
- „Die Varusschlacht, auch als Schlacht am Teutoburger Wald bekannt, dauerte vier Tage.“
- Unsere Liebe wird dauern.
- Der Tod der alten Dame dauert ihn sehr.
- Der Niedergang der Vereinskultur dauert mich.
Synonyme für dauern
Konjugation
| Präsens_ich | dauere |
|---|---|
| Präsens_du | dauerst |
| Präsens_er, sie, es | dauert |
| Präteritum_ich | dauerte |
| Partizip II | gedauert |
| Konjunktiv II_ich | dauerte |
| Imperativ Singular | dauere |
| Imperativ Plural | dauert |
| Hilfsverb | haben |
Wortfeld
Unterbegriffe
Herkunft
Der Ursprung des Wortes liegt im lateinischen ' (fortdauern, aushalten, Bestand haben), das wiederum von ' (hart) entlehnt ist. Aus durare entwickelten sich das mittelhochdeutsche tūren oder dūren (Bestand haben, aushalten, standhalten) und das mittelniederdeutsche und das mittelniederländische dūren (währen, sich erstrecken). Zunächst war das Verb auch nur in den letztgenannten Sprachen verbreitet, gelangte dann aber im 12. Jahrhundert ins Hochdeutsche und verdrängte allmählich wern, eine Vorform von währen. Allgemeine Verbreitung erlangte dauern ab dem 18. Jahrhundert. Das Verb ist aus dem mittelhochdeutschen tūren und dem mittelniederdeutschen dūren entstanden. Beide Formen sind Ablautungen vom Adjektiv teuer, das im Mittelhochdeutschen als tiure existierte. Dauern bedeutete ursprünglich also zu teuer/kostbar sein und zu teuer/kostbar dünken, jedoch wurde es bereits im Mittelhochdeutschen auch in der heutigen Bedeutung verwendet. Der Anlaut d- kommt seit dem 15. Jahrhundert vor und setzte sich zum Ende des 18. Jahrhunderts durch. Zur gleichen Zeit endete auch der vorher seit dem 16. Jahrhundert vorkommende Wechsel zwischen den Formen dauren und dauern.
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Reime auf dauern
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