Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

die Dame

Substantiv, feminin[ˈdaːmə]Da · meTop 2.000 Grundwortschatz
Kurz erklärt

Dame (Substantiv) bedeutet: allgemeine unpersönliche Anrede im Plural verwendet oder höfliche Bezeichnung: Frau. Häufige Synonyme sind Sie, Frau, Königin.

Bedeutung als Substantiv (die)

  1. allgemeine unpersönliche Anrede im Plural verwendet oder höfliche Bezeichnung: Frau
  2. Spielkarte in verschiedenen Kartenspielen
  3. die mächtigste Schachfigur
  4. durch Aufeinanderlegen von zwei Spielsteinen gebildete Spielfigur beim Damespiel
  5. ganz besonders beim Tanzen, Tanzsport: Bezeichnung des weiblichen Partners

Beispielsätze

  • Erst drüben die Dame, dann du. (Volker Lechtenbrink)
  • „Sehr geehrte Damen und Herren, …“
  • „Hier schwiegen die beiden Damen für eine volle Minute.“
  • „Die Dame trank ziemlich rasch und still ihre Flasche, zahlte und ging schlafen.“
  • „Als ich das Lokal verließ, sah ich eine ältere Dame beim schwierigen Versuch, ihren Mantel anzuziehen.“
  • „Den Sänften der Damen folgten in schlichteren Tragstühlen die Dienerfrauen.“

Bedeutung als Substantiv (das)

  1. Brettspiel (auf einem Schachbrett)

Beispielsätze

  • Spielen wir eine Partie Dame?
  • „Alte Männer spielten Dame.“

Synonyme für Dame

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Gegenteil

Kavalier, (Herr)König, BubeKönig, Läufer, Springer, TurmHerr

Deklination

Nominativ SingularDame
Nominativ PluralDamen
Genitiv SingularDame
Genitiv PluralDamen
Dativ SingularDame
Dativ PluralDamen
Akkusativ SingularDame
Akkusativ PluralDamen

Wortfeld

Oberbegriffe

Spielkarte, KarteSchwerfigur, Offizier, SchachfigurPerson

Unterbegriffe

Animierdame, Anstandsdame, Balldame, Bardame, Büfettdame/Buffetdame/Büffetdame, Edeldame, Ehrendame, Empfangsdame, Gesellschaftsdame, Halbweltdame, Haremsdame, Hausdame, Herzdame, Herzensdame, Hofdame, Lebedame, Riesendame, Salondame, Stiftsdame, Tischdame, Vorführdame, Vorstandsdame, Vorzimmerdame, WeltdamePudeldameEicheldame, Gründame, Herzdame, Karodame, Kreuzdame, Pikdame, Rotdame, Schelldame, Schippendame, Treffdameschwarze Dame, weiße Dameschwarze Dame, weiße Dame

Redewendungen und typische Verbindungen

  • alte Dame – Mutter
  • auf vielfachen Wunsch einer einzelnen Dame – scherzhaft: auf Wunsch einer Dame
  • Dame von Welt
  • Gruppenbild mit Dame
  • feine Dame

Herkunft

französisch ' von lateinisch ', im Mittelhochdeutsch noch selten, seit dem späten 16. Jahrhundert ein Modewort der höfisch-galanten Poesie, seit dem 17. Jahrhundert eine Spielkarte, ein Brettspiel und adlige Frauen bezeichnend, seit dem 18. Jahrhundert auch bürgerliche Frauen und eine Schachfigur

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.