der Christbaum
Christbaum (Substantiv) bedeutet: Deutschland (mitteldeutsch, vor allem westmitteldeutsch; süddeutsch); Österreich; östliche Deutschschweiz: festlich (mit Figuren, Kerzen und/oder Lichterketten, Kugeln, Lametta, Sternen und dergleichen) geschmückter Nadelbaum (zumeist Tanne, Fichte oder Kiefer), der zur Weihnachtszeit in Wohnzimmern, Büroräumen oder in Vorgärten und auf öffentlichen Plätzen aufgestellt wird. Häufige Synonyme sind Weihnachtsbaum, Tannenbaum, Lichterbaum.
Bedeutung
- Deutschland (mitteldeutsch, vor allem westmitteldeutsch; süddeutsch); Österreich; östliche Deutschschweiz: festlich (mit Figuren, Kerzen und/oder Lichterketten, Kugeln, Lametta, Sternen und dergleichen) geschmückter Nadelbaum (zumeist Tanne, Fichte oder Kiefer), der zur Weihnachtszeit in Wohnzimmern, Büroräumen oder in Vorgärten und auf öffentlichen Plätzen aufgestellt wird
- zur Markierung von Angriffsgebieten eines Bombers (während des Zweiten Weltkriegs) verwendetes Leuchtsignal
- jemand, der eine reichdekorierte Uniform trägt
- jemand, der in der militärischen Rangstufe einen der Dienstgrade zwischen Leutnant und General innehat
Beispielsätze
- Die Kinder schmücken den Christbaum mit Kugeln und anderem Schmuck.
- „Und dabei liegt hoher Schnee um unser Häuschen, der Christbaum steht - nur mit goldenen Kugeln behangen - vor meinem Fenster und Annettchen lächelt mir mit großen blauen Augen zu.“
- „Er lief und taumelte unter dem roten Himmel, in dem sich die gelben Finger der Scheinwerfer kreuzten, unter dem weißen Licht der langsam niederschwebenden Christbäume.“
- „Aber der General wurde, obwohl er selbst davon zu sprechen wünschte, in diesen überlasteten Augenblicken, als die Pferdehufe schon weichen Straßengrund zu treten begannen, plötzlich wieder von anderen Sorgen ergriffen: »Ich bin doch für den Minister, falls er mich rufen läßt, schon angezogen wie ein Christbaum« rief er aus und unterstrich es, indem er auf seinen hellblauen Waffenrock und die daran hängenden Orden hinwies:[…]“
Synonyme für Christbaum
Deklination
| Nominativ Singular | Christbaum |
|---|---|
| Nominativ Plural | Christbäume |
| Genitiv Singular | Christbaumes |
| Genitiv Singular* | Christbaums |
| Genitiv Plural | Christbäume |
| Dativ Singular | Christbaum |
| Dativ Singular* | Christbaume |
| Dativ Plural | Christbäumen |
| Akkusativ Singular | Christbaum |
| Akkusativ Plural | Christbäume |
Wortfeld
Oberbegriffe
Redewendungen und typische Verbindungen
- Christbaum aus der Retorte
- den Christbaum abledern
- haben Sie schon einen Christbaum?
- jemandem geht ein Christbaum auf
- jemanden abräumen wie einen Christbaum
- ein mit echten/elektrischen Kerzen, Kugeln, Äpfeln, Nüssen, Lametta (und so weiter) geschmückter Christbaum; ein im Lichterglanz erstrahlender Christbaum; einen Christbaum auswählen, kaufen; den Christbaum plündern, putzen, schmücken; jemandem etwas unter den Christbaum legen
- einen Christbaum setzen, am Himmel stehen Christbäume
Herkunft
Die (zunächst vorwiegend oberdeutsche) Sitte, zur Feier der Geburt Christi einen Tannenbaum aufzustellen und zu schmücken, beginnt mit dem Aufstecken von Tannenzweigen als Segenserwartung (das seit dem 15. Jahrhundert bezeugt ist). Im 17. Jahrhundert wird Kerzenschmuck gebräuchlich. Das Wort »Christbaum« lässt sich seit dem 18. Jahrhundert belegen und die allgemeine Verbreitung des Weihnachtsbaums seit dem 19. Jahrhundert. Diese auf Analogie zum »Lichterbaum« fußende umgangssprachliche Bedeutungsübertragung ist ab 1939 bezeugt und von der Soldatensprache in die breitere Umgangssprache eingegangen.
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Reime auf Christbaum
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