Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

die Butter

Substantiv, feminin[ˈbʊtɐ]But · terTop 5.000 · Alltagswortschatz
Kurz erklärt

Butter (Substantiv) bedeutet: aus Milch (vor allem Kuhmilch) gewonnenes weißes bis gelbliches, streichfähiges Speisefett bestehend aus mindestens 80 % Milchfett und höchstens 16 % Wasser, dem weitere Inhaltsstoffe (zum Beispiel: Kochsalz, amtlich zugelassene [pflanzliche] Farbstoffe) zugesetzt sein können, und das besonders als Brotaufstrich verwendet wird. Häufige Synonyme sind Anke, Schmalz, Streichfett.

Bedeutung als Substantiv (die)

  1. aus Milch (vor allem Kuhmilch) gewonnenes weißes bis gelbliches, streichfähiges Speisefett bestehend aus mindestens 80 % Milchfett und höchstens 16 % Wasser, dem weitere Inhaltsstoffe (zum Beispiel: Kochsalz, amtlich zugelassene [pflanzliche] Farbstoffe) zugesetzt sein können, und das besonders als Brotaufstrich verwendet wird

Beispielsätze

  • Iss hin und wieder Butter!
  • Butter ist ein wertvolles Nahrungsmittel.
  • Meine Mutter brät mit Butter.
  • „In der kahlgescheuerten Küche stand ein Abendbrot gedeckt aus teurer Wurst und seltenem Fisch und echter Butter, aus den glitzernden Wisch-Spuren auf dem Wachstuch ragten Flaschen mit Bier.“
  • „Die Frau, die im Pfarrheim den Kochlehrgang abhielt, gab uns immer zu essen, was übrig geblieben war, meistens nur Suppe und Pudding, manchmal auch Fleisch, und wenn Marie ihr beim Aufräumen half, steckte sie ihr gelegentlich ein Paket Butter zu oder eine Tüte Zucker.“
  • „Paule Hansen legte zwei Bündel Kienholz am Ofen ab, schob ein Stück hausgemachter Butter auf den Tisch und zog ein Fläschchen Holzhauerschnaps aus der Rocktasche.“

Bedeutung als Substantiv (das)

  1. (landsch.) |Sauerland}} Scheibe Brot, die (unter anderem) mit einer Schicht Butter bestrichen ist

Beispielsätze

  • „Das Butter besteht aus einer einfachen Scheibe Graubrot […] und ist einlagig mit Wurst oder Käse belegt.“

Synonyme für Butter

AnkeSchmalzStreichfettAnkenSüdwestdeutschland (schwäbisch), Schweiz mundartlich: AnkeMittelwestdeutschland (pfälzisch), Frankreich (Elsass), Italien (Aostatal regional), Schweiz mundartlich: AnkenFrankreich (Elsass), Schweiz (Obersimmental) mundartlich: Ankerbesonders oberdeutsch mundartlich: Schmalz

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Gegenteil

Margarine, Schmalz, Streichkäse

Deklination

Nominativ Singular 1Butter
Nominativ Singular 2Butter
Nominativ Singular 3Butter
Genitiv Singular 1Butter
Genitiv Singular 2Butters
Genitiv Singular 3Butters
Dativ Singular 1Butter
Dativ Singular 2Butter
Dativ Singular 3Butter
Akkusativ Singular 1Butter
Akkusativ Singular 2Butter
Akkusativ Singular 3Butter

Wortfeld

Oberbegriffe

Milcherzeugnis, Milchprodukt, MolkereiproduktFett, Speisefett, Streichfett

Unterbegriffe

Bauernbutter, Büffelbutter, Eibutter, Grasbutter, Grillbutter, Hummerbutter, Knoblauchbutter, Kochbutter, Kräuterbutter, Kuhbutter, Lagerbutter, Landbutter, Markenbutter, Molkereibutter, Nussbutter, Petersilienbutter, Rahmbutter, Salbeibutter, Salzbutter, Sardellenbutter, Schafsbutter, Schmelzbutter, Senfbutter, Sommerbutter, Tafelbutter, Teebutter, Vorzugsbutter, Weihbutter, Ziegenbutter

Redewendungen und typische Verbindungen

  • abgehen wie Butter
  • alles in Butter, alles in bester Butter, alles in schönster Butter
  • am Euter der Kuh sehen, was in der Stadt die Butter kosten wird
  • Butter bei die Fische, selten: Butter an die Fische
  • Butter an dem Kopf haben, Butter auf dem Kopf haben, Butter am Kopf haben
  • Butter schmilzt, zerläuft
  • ein Pfund, Stück Butter
  • eine Portion Butter
  • einen Klacks Butter

Herkunft

Das Wort geht über mittelhochdeutsches ' / ‚Butter‘, einem Kompositum aus ‚Kuh, Rind‘ und ‚Käse‘, mit dem eigentlich ‚Kuhkäse, Kuhquark‘ bezeichnet wurde. Das Kompositum folgt seinerseits fremden Vorbildern. Die Antike benutzte als Speisefett Olivenöl, kannte Butter aber als Speise nördlicher Völker (auch der Germanen), verwandte sie selbst jedoch nur zu medizinischen und kultischen Zwecken. Die alten germanischen Wörter für ‚Butter‘ scheinen in Anke / Anken und Schmer vorzuliegen. Dass die Germanen dennoch ein Wanderwort für Butter entlehnten, dürfte mit einer neuartigen Zubereitungsweise zusammenhängen.

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.