die Binde
Kurz erklärt
Binde (Substantiv) bedeutet: schmaler gewebter oder geschnittener Stoffstreifen. Häufige Synonyme sind Damenbinde, Monatsbinde, Bindenverband.
Bedeutung als Substantiv (die)
- schmaler gewebter oder geschnittener Stoffstreifen
- als Verband um ein Körperteil mit einer Verletzung
- als Stütze oder zum Halten eines verletzten Körperteils
- als Kennzeichnung, die am Arm getragen wird
- eine saugfähige Vorlage, die während der Monatsblutung das Menstruationsblut auffängt
- (va.) Krawatte
Beispielsätze
- Das Anlegen einer Binde wird nach bestimmten Regeln vorgenommen.
- „Ich holte eine gerollte Binde aus seiner Tasche und deckte ihn wieder zu.“
- „Zu seiner Überraschung war eine dicke Binde um das Handgelenk gewickelt, eine elastische Bandage, die ihm unmöglich machte, die Pulsader zu fühlen.“
- Nach seinem Unfall muss Luigi seinen rechten Arm in einer Binde tragen.
- Manche Blinde tragen eine gelbe Binde mit drei schwarzen Punkten.
- „Verwenden Sie Binden während stärkerer Blutungen“, sagte die Hebamme nach der Geburt.
Bedeutung als Substantiv (der/die)
- deutschsprachiger Nachname, Familienname
Beispielsätze
- Frau Binde arbeitet als Parkettlegerin.
- Herr Binde schreibt gerne lange Texte.
- Die Bindes fliegen heute nach Hobart.
Bedeutung als Substantiv (das)
- Ortsteil von Arendsee, Sachsen-Anhalt, Deutschland
Beispielsätze
- Binde liegt in Sachsen-Anhalt.
Synonyme für Binde
DamenbindeMonatsbindeBindenverbandDamenbinde, Hygienebinde, Menstruationsbinde, MonatsbindeBinder, Halsbinde, Krawatte, Schlips
Gegenteil
TamponFliege2, Plastron
Deklination
| Nominativ Singular | Binde |
|---|---|
| Nominativ Plural | Binden |
| Genitiv Singular | Binde |
| Genitiv Plural | Binden |
| Dativ Singular | Binde |
| Dativ Plural | Binden |
| Akkusativ Singular | Binde |
| Akkusativ Plural | Binden |
Wortfeld
Unterbegriffe
Armbinde, Augenbinde, Kopfbinde, Kurzzugbinde, Langzugbinde, Leibbinde, Mullbinde, Nabelbinde, ZweizugbindeBartbindeKapitänsbindeNachtbinde
Redewendungen und typische Verbindungen
- sich einen hinter die Binde gießen/sich einen hinter die Binde kippen
Herkunft
Vorformen des Wortes waren das althochdeutsche binta und das mittelhochdeutsche binde (Binde, Verband). Außerdem besteht eine Verbindung zum altenglischen binde und dem englischen ' (Binde, Band). Das Wort ist seit dem 8./9. Jahrhundert belegt.
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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.