Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

die Binde

Substantiv, feminin[ˈbɪndə]Bin · deTop 15.000 · Aufbauwortschatz
Kurz erklärt

Binde (Substantiv) bedeutet: schmaler gewebter oder geschnittener Stoffstreifen. Häufige Synonyme sind Damenbinde, Monatsbinde, Bindenverband.

Bedeutung als Substantiv (die)

  1. schmaler gewebter oder geschnittener Stoffstreifen
  2. als Verband um ein Körperteil mit einer Verletzung
  3. als Stütze oder zum Halten eines verletzten Körperteils
  4. als Kennzeichnung, die am Arm getragen wird
  5. eine saugfähige Vorlage, die während der Monatsblutung das Menstruationsblut auffängt
  6. (va.) Krawatte

Beispielsätze

  • Das Anlegen einer Binde wird nach bestimmten Regeln vorgenommen.
  • „Ich holte eine gerollte Binde aus seiner Tasche und deckte ihn wieder zu.“
  • „Zu seiner Überraschung war eine dicke Binde um das Handgelenk gewickelt, eine elastische Bandage, die ihm unmöglich machte, die Pulsader zu fühlen.“
  • Nach seinem Unfall muss Luigi seinen rechten Arm in einer Binde tragen.
  • Manche Blinde tragen eine gelbe Binde mit drei schwarzen Punkten.
  • „Verwenden Sie Binden während stärkerer Blutungen“, sagte die Hebamme nach der Geburt.

Bedeutung als Substantiv (der/die)

  1. deutschsprachiger Nachname, Familienname

Beispielsätze

  • Frau Binde arbeitet als Parkettlegerin.
  • Herr Binde schreibt gerne lange Texte.
  • Die Bindes fliegen heute nach Hobart.

Bedeutung als Substantiv (das)

  1. Ortsteil von Arendsee, Sachsen-Anhalt, Deutschland

Beispielsätze

  • Binde liegt in Sachsen-Anhalt.

Synonyme für Binde

DamenbindeMonatsbindeBindenverbandDamenbinde, Hygienebinde, Menstruationsbinde, MonatsbindeBinder, Halsbinde, Krawatte, Schlips

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Gegenteil

TamponFliege2, Plastron

Deklination

Nominativ SingularBinde
Nominativ PluralBinden
Genitiv SingularBinde
Genitiv PluralBinden
Dativ SingularBinde
Dativ PluralBinden
Akkusativ SingularBinde
Akkusativ PluralBinden

Wortfeld

Unterbegriffe

Armbinde, Augenbinde, Kopfbinde, Kurzzugbinde, Langzugbinde, Leibbinde, Mullbinde, Nabelbinde, ZweizugbindeBartbindeKapitänsbindeNachtbinde

Redewendungen und typische Verbindungen

  • sich einen hinter die Binde gießen/sich einen hinter die Binde kippen

Herkunft

Vorformen des Wortes waren das althochdeutsche binta und das mittelhochdeutsche binde (Binde, Verband). Außerdem besteht eine Verbindung zum altenglischen binde und dem englischen ' (Binde, Band). Das Wort ist seit dem 8./9. Jahrhundert belegt.

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.