Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

die Beschwerde

Substantiv, feminin[bəˈʃveːɐ̯də]Be · schwer · deTop 5.000 · Alltagswortschatz
Kurz erklärt

Beschwerde (Substantiv) bedeutet: Äußerung oder Mitteilung über eine unerwünschte Situation oder ein Fehlverhalten. Häufige Synonyme sind Widerspruch, Berufung, Revision.

Bedeutung

  1. Äußerung oder Mitteilung über eine unerwünschte Situation oder ein Fehlverhalten
  2. meist Plural: körperliches Unwohlsein

Beispielsätze

  • Wir haben bei der Hausverwaltung Beschwerde eingereicht.
  • Rechtswesen: Gegen den Beschluss des Gerichts können Sie Beschwerde einlegen.
  • „Während sich die anderen Bewohner an den Hund gewöhnt hatten, sann Alf auf Widerstand und legte, gegen Leas Einspruch, Beschwerde bei der Hauswirtin ein, einer spindeldürren, präzise an jedem Monatsersten zum Miete-Inkasso erscheinenden Person.“
  • „Jeden Tag musste er sich unverschämte Beschwerden über Unpünktlichkeit, Unfähigkeit oder Unfreundlichkeit anhören.“
  • „Doch dann kamen die Schlafstörungen, die Alpträume und andere erschreckende Beschwerden.“
  • „Sollten die Beschwerden anhalten, ist eine Operation zu erwägen.“

Synonyme für Beschwerde

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Gegenteil

Deklination

Nominativ SingularBeschwerde
Nominativ PluralBeschwerden
Genitiv SingularBeschwerde
Genitiv PluralBeschwerden
Dativ SingularBeschwerde
Dativ PluralBeschwerden
Akkusativ SingularBeschwerde
Akkusativ PluralBeschwerden

Wortfeld

Unterbegriffe

Bürgerbeschwerde, Dienstaufsichtsbeschwerde, Haftbeschwerde, Kartellbeschwerde, Kundenbeschwerde, Nichtigkeitsbeschwerde, Rechtsbeschwerde, Verfassungsbeschwerde, Wettbewerberbeschwerde, WettbewerbsbeschwerdeAtembeschwerde, Augenbeschwerde, Gelenksbeschwerde, Halsbeschwerde, Herzbeschwerde, Kreislaufbeschwerde, Laufbeschwerde, Magenbeschwerden, Menstruationsbeschwerde, Mundbeschwerde, Prostatabeschwerde, Schwangerschaftsbeschwerde, Verdauungsbeschwerde

Redewendungen und typische Verbindungen

  • dauernde Beschwerden, Beschwerde einlegen, einreichen

Herkunft

mittelhochdeutsch ' ‚Bedrückung, Betrübnis, Kummer‘, althochdeutsch '. Das Wort ist seit dem 10. Jahrhundert belegt.

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.