Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

ätzend

Adjektiv[ˈɛt͡sn̩t]ät · zendTop 15.000 · Aufbauwortschatz
Kurz erklärt

ätzend (Adjektiv) bedeutet: (Chemie) Stoffeigenschaft: Oberflächen zerstörend, Gewebe zerstörend. Häufige Synonyme sind scheiße, böse, scharf.

Bedeutung als Adjektiv

  1. (Chemie) Stoffeigenschaft: Oberflächen zerstörend, Gewebe zerstörend
  2. spöttisch-beleidigend, emotional verletzend
  3. (Jugendsprache, veraltet) abscheulich, furchtbar
  4. (Jugendsprache) (selten): toll

Beispielsätze

  • "Als der Verkäufer das Gerät zur Ansicht übergeben hatte, war plötzlich ein Unbekannter hinzugekommen und hatte dem Computerbesitzer eine ätzende Flüssigkeit ins Gesicht gesprüht."
  • [Das aus Dieselfahrzeugen stammende] Stickstoffdioxid ist ein ätzendes Reizgas, es schädigt laut Umweltbundesamt das Schleimhautgewebe im gesamten Atemtrakt und reizt die Augen.
  • Der ätzende Stoff lässt auch Tiere nicht kalt. Propanthiol-S-Oxid ist ein wirksamer Schutz der Zwiebel gegen hungrige Nager wie Ratten oder Wühlmäuse.
  • Der Test zeigt, welche der Putzmittel das Fett am besten wegbringen – ohne Rückstände und ohne zu viele ätzende Inhaltsstoffe.
  • Das kann gefährlich sein: Das auslaufende Elektrolyt [von Batterien] ist ätzend und aggressiv. Kommt es mit der Haut in Kontakt, muss es sofort abgewaschen werden.
  • Die Speiseröhre ist ein Muskelschlauch, der die Nahrung in den Magen transportiert. Dort angekommen, wird sie mithilfe von Magensäften zersetzt, die stark ätzende Salzsäure enthalten.

Synonyme für ätzend

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Steigerung

Positivätzend
Komparativätzender
Superlativätzendsten

Redewendungen und typische Verbindungen

  • mit Substantiv: ätzende Chemikalie, ätzendes Chlorgas, ätzende Flüssigkeit, ätzender Gestank, ätzende Natronlauge, ätzendes Reinigungsmittel, ätzende Salzsäure, ätzende Schwefelsäure, ätzende Säure
  • mit Substantiv: ätzende Kritik (), ätzende Ironie, ätzender Sarkasmus, ätzende Satire, ätzender Spott
  • mit Substantiv: ein ätzender Film
  • [1–4] mit Präposition: am ätzendsten ()

Herkunft

Adjektivisch gebrauchtes Partizip Präsens des Verbs ätzen, das auf mittelhochdeutsch „etzen“, althochdeutsch „ezen, ezzen“, germanisch *„at-eja-“ „beißen lassen“, „(jmd.) essen machen“ zurückgeht; es ist seit dem 9. Jahrhundert belegt. Vergleiche "atzen" (füttern). Jugendsprache der 1980er Jahre

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.