der Zucker
Zucker (Substantiv) bedeutet: ein aus Pflanzen gewonnenes, süß schmeckendes Nahrungsmittel. Häufige Synonyme sind Diabetes, Zuckerkrankheit, Zuckerharnruhr.
Bedeutung als Substantiv (der)
- ein aus Pflanzen gewonnenes, süß schmeckendes Nahrungsmittel
- (Chemie) kristalliner, in Wasser gut löslicher chemischer Stoff, der aus Sacchariden besteht
- (kPl., Medizinerjargon) Blutzuckerspiegel
- (kPl., umgangssprachlich) Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
Beispielsätze
- Ich trinke meinen Kaffee immer mit Zucker.
- „Maschmann begann 1947 mit der Bienenzucht, weil die britischen Soldaten für jeden Imker zum Füttern zwei Pfund Zucker extra freigaben.“
- „Eine weiße Oberschicht profitierte vom Handel mit Kaffee, Zucker, Baumwolle und Diamanten.“
- „Mein Kellner hat den Zucker vergessen.“
- „Der Kaffee war in einer Kanne und der Zucker daneben.“
- Die verschiedenen Zucker haben alle ihre speziellen Eigenschaften.
Bedeutung als Substantiv (der/die)
- deutschsprachiger Nachname, Familienname
Beispielsätze
- Frau Zucker ist ein Genie im Verkauf.
- Herr Zucker wollte uns kein Interview geben.
- Die Zuckers fliegen heute nach La Paz.
- Der Zucker trägt nie die Schals, die die Zucker ihm strickt.
- Das kann ich dir aber sagen: „Wenn die Frau Zucker kommt, geht der Herr Zucker.“
- Zucker kommt und geht.
Synonyme für Zucker
Gegenteil
Deklination
| Nominativ Singular | Zucker |
|---|---|
| Nominativ Plural | Zucker |
| Genitiv Singular | Zuckers |
| Genitiv Plural | Zucker |
| Dativ Singular | Zucker |
| Dativ Plural | Zuckern |
| Akkusativ Singular | Zucker |
| Akkusativ Plural | Zucker |
Wortfeld
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Redewendungen und typische Verbindungen
- bildlich, salopp: Zucker sein – bestens, gut, herrlich, schön sein
- bildlich, umgangssprachlich: nicht aus Zucker sein – nicht sehr empfindsam sein
- bildlich derb: jemandem Zucker in den Arsch blasen oder jemandem Zucker in den Hintern blasen – jemanden (mit Schmeicheleien) über alle Maßen verwöhnen
- bildlich, umgangssprachlich: seinem Affen Zucker geben – sich seiner Eitelkeit hingeben; in ausgelassener Stimmung sein
- brauner Zucker, feiner Zucker, gemahlener Zucker, gestoßener Zucker, weißer Zucker; x Esslöffel Zucker, x Pfund Zucker, x Stück Zucker; Zucker herstellen, Zucker gewinnen, Zucker raffinieren; etwas mit Zucker süßen, etwas mit Zucker zubereiten
- den Zucker bestimmen
Herkunft
Das Wort ist seit dem 13. Jahrhundert im Deutschen bezeugt. Seine mittelhochdeutschen Formen lauteten zuker beziehungsweise zucker, die ihrerseits auf die althochdeutsche Form zucker zurückgehen. Ins Deutsche gelang es durch Entlehnung aus dem Italienischen , welches seinerseits über das Arabische und Persische letztlich dem Altindischen śárkarā (vergleiche Sanskrit ') entstammt. Die griechische Bezeichnung ' , die auch ins Lateinische in der Form ' übernommen wurde, entstammt unmittelbar dem Indischen. Der Zuckerrohranbau wurde von den Arabern in Spanien und Sizilien eingeführt. Von Italien aus gelangte dann das Wort mit der Sache in die übrigen europäischen Sprachen.
Aussprache üben
Hör dir das Wort an, sprich es nach und lass den Browser prüfen, ob es erkannt wird. Die Spracherkennung läuft lokal auf deinem Gerät, es wird nichts hochgeladen.
Reime auf Zucker
Wie häufig ist „Zucker“?
Rang 2.257 von 29.873 Wörtern im Korpus, Zipf-Wert 4,43. Das ist solider Alltagswortschatz, den Muttersprachler mehrmals pro Woche verwenden. Teste, wie groß dein eigener Wortschatz ist.