der Waschbär
Waschbär (Substantiv) bedeutet: (Zoologie) (ursprünglich nur in den Wäldern Nordamerikas beheimateter, seit spätestens Mitte des 20. Jahrhunderts auch in Europa, im Kaukasus und in Japan vorkommender, mittlerweile auch in Parks und in von Menschen besiedelten Orten vordringender und sich Futter aus Abfallbehältern holender) nachtaktiver, allesfressender Vertreter der Familie der Kleinbären (Procyon lotor) mit kurzer, spitzer Schnauze, einer maskenartigen, schwarz gefärbten Gesichtszeichnung um die Augen und langem, buschigem, schwarz geringeltem Schwanz, dessen Fell unterschiedliche Grau- und/oder Brauntöne besitzt.
Bedeutung
- (Zoologie) (ursprünglich nur in den Wäldern Nordamerikas beheimateter, seit spätestens Mitte des 20. Jahrhunderts auch in Europa, im Kaukasus und in Japan vorkommender, mittlerweile auch in Parks und in von Menschen besiedelten Orten vordringender und sich Futter aus Abfallbehältern holender) nachtaktiver, allesfressender Vertreter der Familie der Kleinbären (Procyon lotor) mit kurzer, spitzer Schnauze, einer maskenartigen, schwarz gefärbten Gesichtszeichnung um die Augen und langem, buschigem, schwarz geringeltem Schwanz, dessen Fell unterschiedliche Grau- und/oder Brauntöne besitzt
Beispielsätze
- Typisch für den Waschbären ist seine maskenartige Gesichtszeichnung und sein ausgeprägtes haptisches Wahrnehmungsvermögen.
- Waschbären sind zwischen 70 und 85 Zentimetern lang und zwischen fünf und zehn Kilogramm schwer; ursprünglich nur in Mittel- und Nordamerika beheimatet, sind sie heute aufgrund von menschlichem Einfluss auch in Europa zu finden.
- „Das letzte Bild zeigt eine hübsche Waldidylle und vier quietschvergnügte Waschbären in einem Badetümpel planschen.“
- „Der Waschbär lief hin und her – an seine Kette gefesselt.“
- „‚[…] Am liebsten schaue ich jetzt den Waschbären zu, die ihre neue Anlage erkunden, den Schweinen und den jungen Rosalöfflern, die mit ihrem Löffelschnabel immer geschickter umzugehen lernen‘, verrät Zoodirektor Dr. .“
- „Zweimal stieg er ab, das zweite Mal, um den blutigen Hinterlauf eines jungen Waschbären zu befreien, der unter einem gestürzten Stamm eingeklemmt war. […] Als es geschafft war, humpelte der Waschbär davon, vielleicht zu seiner Mutter, die ihn hatte in Stich lassen müssen, wahrscheinlicher aber in die Klauen eines anderen Tieres.“
Synonyme für Waschbär
Gegenteil
Deklination
| Nominativ Singular | Waschbär |
|---|---|
| Nominativ Plural | Waschbären |
| Genitiv Singular | Waschbären |
| Genitiv Plural | Waschbären |
| Dativ Singular | Waschbären |
| Dativ Plural | Waschbären |
| Akkusativ Singular | Waschbären |
| Akkusativ Plural | Waschbären |
Wortfeld
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Herkunft
Determinativkompositum aus dem Stamm des Verbs waschen und dem Substantiv Bär Die Benennung geht auf die Art und Weise zurück, wie das Tier sein Futter mit den Vorderpfoten betastet: Es ertastet in freier Wildbahn Wasserlebewesen mit den Fingern und rollt sie dabei am Boden. Das schneinbare „Waschen“ von Nahrungsbrocken in Gefangenschaft ist eine Ersatzhandlung hierfür.
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Reime auf Waschbär
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