der Toast
Toast (Substantiv) bedeutet: geröstetes Weißbrot. Häufige Synonyme sind Toastbrot, Trinkspruch, Tischrede.
Bedeutung
- geröstetes Weißbrot
- Trinkspruch
Beispielsätze
- Könnte ich bitte noch einen Toast haben?
- „Der Mann trinkt Kaffee und kaut langsam und abwesend auf einem Toast herum.“
- „Er ist auf seine Weise auch ein Ästhet, er bringt es fertig, den Toast morgens dreimal, viermal in die Küche zurückzuschicken, bis Anna genau die richtige Bräunungsstufe herausbringt, ein stiller Kampf, der jeden Morgen neu beginnt, denn Anna hält Toast sowieso für ›angelsächsischen Blödsinn‹.“
- „Sie schob Sylvia einen Teller mit Toast und selbstgekochter Marmelade hin.“
- Bei der Feier zu Hannelores 25-jährigem Dienstjubiläum wurde ein Toast nach dem anderen auf sie ausgebracht.
- „Ich hatte mir nicht vorstellen können, daß der Toast irgendwo auf der Welt eine noch zentralere Rolle spielen könnte als in der Kneipe meines altehrwürdigen Corps Suevia, in Moskau allerdings wurde ich eines besseren belehrt.“
Synonyme für Toast
Deklination
| Nominativ Singular 1 | Toast |
|---|---|
| Nominativ Singular 2 | Toast |
| Nominativ Plural 1 | Toasts |
| Nominativ Plural 2 | Toaste |
| Genitiv Singular 1 | Toasts |
| Genitiv Singular 2 | Toastes |
| Genitiv Singular 2* | Toasts |
| Genitiv Plural 1 | Toasts |
| Genitiv Plural 2 | Toaste |
| Dativ Singular 1 | Toast |
| Dativ Singular 2 | Toast |
| Dativ Singular 2* | Toaste |
| Dativ Plural 1 | Toasts |
| Dativ Plural 2 | Toasten |
| Akkusativ Singular 1 | Toast |
| Akkusativ Singular 2 | Toast |
| Akkusativ Plural 1 | Toasts |
| Akkusativ Plural 2 | Toaste |
Wortfeld
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Redewendungen und typische Verbindungen
- (sich) einen Toast machen; einen Toast essen
- einen Toast aussprechen; einen Toast ausbringen
Herkunft
im 18. Jahrhundert von englisch für geröstetes Brot entlehnt, das vom PPP des lateinischen Verbs torrere (rösten, sengen) stammt, mit welchem auch die deutschen Wörter dörren, Darre, dürr und Dürre verwandt sind. Die Bedeutung Trinkspruch ist in Deutschland seit Ende des 18. Jahrhunderts bekannt und leitet sich vom Toast als geröstetem Brot ab. Wie es dazu kam, ist jedoch nicht eindeutig zu bestimmen: 1. (umstrittene) Version: Geröstetes Brot wurde früher in gefüllte Trinkgläser getaucht, entweder damit der Geschmack des Getränks verbessert würde oder damit Verunreinigungen entfernt würden. Mit der Zeit verzichtete man auf das Eintauchen, jedoch behielt der Trinkspruch seine Bezeichnung. 2. Version: Nach einem alten Brauch wanderte der Becher beim Trinken zu Ehren eines Heiligen von einem zum anderen um den Tisch, wobei insbesondere in England eine Scheibe gerösteten Brotes in das Trinkgefäß gelegt wurde, die der letzte Trinkende nach einer kurzen Tischrede, dem Toast, vertilgen musste. Auf diese Weise wurde die Bezeichnung Toast auf einen Trinkspruch beziehungsweise eine Tischrede übertragen.
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