Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

der Teufel

Substantiv, maskulin[ˈtɔɪ̯fl̩]Teu · felTop 5.000 · Alltagswortschatz
Kurz erklärt

Teufel (Substantiv) bedeutet: böses Geisterwesen. Häufige Synonyme sind Monster, Ungeheuer, Satan.

Bedeutung als Substantiv (der)

  1. böses Geisterwesen
  2. (kPl.) Gegenspieler Gottes
  3. böser Mensch

Beispielsätze

  • Er ist von einem Teufel besessen.
  • Der Teufel soll dich holen!
  • „Ich stieg in die Turmkammer empor, in der Jesus vierzig Tage lang der Versuchung des Teufels widerstanden haben soll, und trat auf den schmalen Streifen eines Balkons hinaus, von dem ich auf Jericho hinabblicken konnte.“
  • „Schaut man sich um, dann sind die Teufel die Sieger, nicht etwa Gott, daran ist nicht zu rütteln.“
  • „Der Teufel kann eine Seele nicht mit Gewalt an sich reißen, er muss sie verführen, sagte Mustafa.“
  • „Selbst der Teufel kann nicht so schnell schreiben.“

Bedeutung als Substantiv (der/die)

  1. deutschsprachiger Nachname, Familienname

Beispielsätze

  • Frau Teufel ist ein Genie im Verkauf.
  • Herr Teufel wollte uns kein Interview geben.
  • Die Teufels fahren heute nach Erfurt.
  • Der Teufel trägt nie die Pullover, die die Teufel ihm strickt.
  • Das kann ich dir aber sagen: „Wenn die Frau Teufel kommt, geht der Herr Teufel.“
  • Teufel kommt und geht.

Synonyme für Teufel

MonsterUngeheuerSatanDämonBestieMephistoLuziferAntichristUnmenschUnholdDiaboloLeibhaftigeAntichrist, Beelzebub, Dämon, Mephistopheles, Verderber, Verführer, Versucher, WidersacherDeibel, Deiwel, Diabolo, Diabolus, Düvel, Fürst der Finsternis, Gottseibeiuns (euphemistisch), Höllenfürst, (der) Leibhaftige, Luzifer (auch: Lucifer), Satan, Satanas

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Gegenteil

Deklination

Nominativ SingularTeufel
Nominativ PluralTeufel
Genitiv SingularTeufels
Genitiv PluralTeufel
Dativ SingularTeufel
Dativ PluralTeufeln
Akkusativ SingularTeufel
Akkusativ PluralTeufel

Wortfeld

Unterbegriffe

Inkubus, Putzteufel, Sukkubus, Weibsteufel, Verkehrsteufelübertragen: Druckfehlerteufel, Fehlerteufel, Feuerteufel, Fleckenteufel, Tasmanischer Teufel

Redewendungen und typische Verbindungen

  • auf Teufel komm raus – gegen alle Vernunft
  • ein armer Teufel – jemand Bemitleidenswertes
  • das muss mit dem Teufel zugehen – etwas ist unerklärlich
  • den Teufel an die Wand malen – Unglück ahnen
  • den Teufel tun, einen Teufel tun – nicht so handeln
  • dem Teufel abschwören, von einem Teufel besessen sein
  • den Teufel anbeten, den Teufel austreiben
  • was zum Teufel ...?

Herkunft

mittelhochdeutsch „tiufel, tiuvel, tievel“, althochdeutsch „tiuval“, entlehnt aus frühromanisch diuvalus, einer regionalen Variante von lateinischen , aus griechisch ' „Verleumder“. Das Wort ist seit dem 8. Jahrhundert belegt.

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.