der Taugenichts
Taugenichts (Substantiv) bedeutet: abwertend: Person, die zu nichts nützlich oder brauchbar ist. Häufige Synonyme sind Strolch, Nichtsnutz, Tunichtgut.
Bedeutung
- abwertend: Person, die zu nichts nützlich oder brauchbar ist
Beispielsätze
- Er war schon immer ein Taugenichts.
- Dein Sohn ist ein richtiger Taugenichts; er hat nur Unfug im Sinn.
- „So einen löblichen Vatter Wenceslaus gehabt, so wenig ahmte er doch demselben in seiner Regierung nach, indem ihn nichts, als seine Faulheit, Tyranney, und Unmäßigkeit der Nachwelt bekant gemacht haben, uṅ [und] er, mit einem Wort, ein rechter Taugenichts gewesen ist.“
- „Wir bringen es leicht fertig, die Armen, die von staatlichen Zuwendungen leben, als Taugenichtse zu beschimpfen.“
- „Daß wir hier schon zahlreiche Vorgänger gehabt hatten, verrieten die Wände, die als Fremdenbuch dienten und auf die alle Taugenichtse der Welt ihren Namen geschrieben oder geritzt hatten.“
- „Han's jüngerer Bruder Han Dau-gwe (das ist der Faselhans) war ein Spieler und Taugenichts.“
Synonyme für Taugenichts
Deklination
| Nominativ Singular | Taugenichts |
|---|---|
| Nominativ Plural | Taugenichtse |
| Genitiv Singular | Taugenichtses |
| Genitiv Plural | Taugenichtse |
| Dativ Singular | Taugenichts |
| Dativ Plural | Taugenichtsen |
| Akkusativ Singular | Taugenichts |
| Akkusativ Plural | Taugenichtse |
Herkunft
Das Wort ist seit dem 17. Jahrhundert belegt. Als Vorläufer sind frühneuhochdeutsch „Tügenicht, Tugenicht“ und im 17. Jahrhundert „Taugenicht“ überliefert. Strukturell: Zusammenrückung aus dem Stamm des Verbs taugen, dem Fugenelement -e und dem Pronomen nichts (etwa aus: „Ich tauge nichts.“).
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Reime auf Taugenichts
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