die Semmel
Semmel (Substantiv) bedeutet: (ostmitteldeutsch, südostdeutsch, österreichisch) kleines Backwerk aus Weizenmehl. Häufige Synonyme sind Brötchen, Schrippe, Weckle.
Bedeutung
- (ostmitteldeutsch, südostdeutsch, österreichisch) kleines Backwerk aus Weizenmehl
Beispielsätze
- Der Bäcker backt Brot und Semmeln.
- „Seine Zulassung als Rechtsanwalt verlor Perez, weil er Sozialist war, und mit der warmen Semmel, die Bontsche sich am Ende wünscht, setzt er der Erzählung ihren satirischen Schlusspunkt.“
- „Schach hatte guten Appetit und ließ sich die Herzberger Semmeln schmecken.“
- „Den Bäckern aber mißfiel der große Publikumserfolg der kleinen Semmeln so sehr, daß sie gegen Nestroy gerichtlich vorgingen.“
Synonyme für Semmel
Gegenteil
Deklination
| Nominativ Singular | Semmel |
|---|---|
| Nominativ Plural | Semmeln |
| Genitiv Singular | Semmel |
| Genitiv Plural | Semmeln |
| Dativ Singular | Semmel |
| Dativ Plural | Semmeln |
| Akkusativ Singular | Semmel |
| Akkusativ Plural | Semmeln |
Wortfeld
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Redewendungen und typische Verbindungen
- weggehen wie warme Semmeln - sich gut verkaufen
- Semmel zum Frühstück
Herkunft
mittelhochdeutsch semele „feinstes Weizenmehl, Weizenbrot, Brötchen, Hostie“, althochdeutsch semala "feines Weizenmehl" wurde im 8. Jahrhundert vom lateinischen Substantiv ' "Weizenmehl" übernommen und geht letztlich auf eine orientalische Sprache zurück.
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Reime auf Semmel
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