schreien
schreien (Verb) bedeutet: einen plötzlichen, lauten Ruf ausstoßen (zum Beispiel Schmerzschrei) oder auch längere Zeit unartikulierte, laute Geräusche von sich geben. Häufige Synonyme sind rufen, weinen, heulen.
Bedeutung
- einen plötzlichen, lauten Ruf ausstoßen (zum Beispiel Schmerzschrei) oder auch längere Zeit unartikulierte, laute Geräusche von sich geben
- mit lauter Stimme äußern
- übertragen: nach etwas verlangen (zum Beispiel Aufmerksamkeit)
Beispielsätze
- Er schrie vor Schmerz.
- Die Fans schrien laute Parolen.
- Seine Taten schreien nach Aufmerksamkeit.
- Eine schreiend grüne Tasche.
Synonyme für schreien
Gegenteil
Konjugation
| Präsens_ich | schreie |
|---|---|
| Präsens_du | schreist |
| Präsens_er, sie, es | schreit |
| Präteritum_ich | schrie |
| Konjunktiv II_ich | schrie |
| Imperativ Singular | schreie |
| Imperativ Singular* | schrei |
| Imperativ Plural | schreit |
| Partizip II | geschrien |
| Hilfsverb | haben |
Wortfeld
Unterbegriffe
Redewendungen und typische Verbindungen
- Ach und Weh schreien
- aus voller Lunge schreien
- Mord und Brand schreien
- schreien wie am Spieß
- schreien wie eine angestochene Sau
- etwas schreit nach Aufmerksamkeit, Rache, Vergeltung; etwas schreit doch geradezu nach etwas
Herkunft
Das Verb geht über mittelhochdeutsch ' und althochdeutsch ' auf westgermanisch *skreia– „schreien“ zurück, welches sich auch in altfranzösisch ' und mittelenglisch ' (englisch to ) widerspiegelt; die weitere Herkunft ist nicht sicher geklärt; vielleicht liegt ein lautmalender Ursprung zugrunde; es gibt keine sicheren außergermanischen Anknüpfmöglichkeiten
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Reime auf schreien
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