der Schein
Kurz erklärt
Schein (Substantiv) bedeutet: Plural selten: schwaches Leuchten (Schimmer) bis helles grelles Blenden. Häufige Synonyme sind Note, Lappen, Strahl.
Bedeutung
- Plural selten: schwaches Leuchten (Schimmer) bis helles grelles Blenden
- Bescheinigung, Geldnote, Quittung, schriftlicher Nachweis
- Plural selten: äußeres Bild von einem Objekt, auch mit Zweifel bezüglich der Richtigkeit, auch bezogen auf das Verhalten einer Person möglich
Beispielsätze
- Der Schein ihrer Taschenlampen konnte die Dunkelheit kaum durchdringen.
- Im Schein der Straßenlaterne sah man die Schneeflocken niederrieseln.
- „Simen Tjing öffnete die Päckchen und prüfte sie beim Scheine der Lampe.“
- „Der Schein mehrerer Deckenlampen hüllte den Raum in warmes Licht.“
- Der Bankangestellte gab mir die 8000 Euro in kleinen Scheinen.
- Zum Abschluss der Vorlesung bekam der Student seinen Schein.
Synonyme für Schein
NoteLappenStrahlLichtstrahlGeldscheinPapiergeldBanknoteLichtscheinLichtstreifNotenscheinNötliBeleg, Note, QuittungAnschein, Eindruck, Vorspiegelung, Täuschung, Trugbild
Gegenteil
Beleg, Beweis, Nachweis, Tatsache
Deklination
| Nominativ Singular | Schein |
|---|---|
| Nominativ Plural | Scheine |
| Genitiv Singular | Scheins |
| Genitiv Singular* | Scheines |
| Genitiv Plural | Scheine |
| Dativ Singular | Schein |
| Dativ Singular* | Scheine |
| Dativ Plural | Scheinen |
| Akkusativ Singular | Schein |
| Akkusativ Plural | Scheine |
Wortfeld
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Abendschein, Abschein, Dämmerschein, Erdschein, Fackelschein, Feuerschein, Flackerschein, Flammenschein, Glorienschein, Heiligenschein, Kerzenschein, Lampenschein, Laternenschein, Lichtschein, Mondenschein/Mondschein, Morgenschein, Purpurschein, Silberschein, Sonnenschein, Sternenschein, VorscheinGegenscheinBanknoteAngelschein, Anmeldeschein, Anteilschein, Anteilsschein, Arbeitsschein, Aufenthaltsschein, Bestellschein, Bezugsschein, Depotschein, Empfangsschein, Entlassungsschein, Erbschein, Erlagschein, Fahrschein, Flugschein, Führerschein, Geburtsschein, Gepäckschein, Grundschein, Gutschein, Jagdschein, Kaufschein, Leistungsschein, Lieferschein, Lottoschein, Optionsschein, Parkschein, Passierschein, Persilschein, Pilotenschein, Quartierschein, Rückflugschein, Rücksendeschein, Schuldschein, Seminarschein, Sendeschein, Sitzschein, Spielschein, Taufschein, Teilnahmeschein, Totoschein, Trainerschein, Urlaubsschein, Versicherungsschein, Zahlschein, Zulassungsschein (→ Scheckkartenzulassungsschein)Geldschein, Zwanzig-DM-Schein/20-DM-Schein, Zwanzigmarkschein/Zwanzig-Mark-Schein/20-Mark-ScheinAnschein, Augenschein
Redewendungen und typische Verbindungen
- der Schein trügt – sich von jemandem oder etwas aufgrund des ersten Eindrucks ein falsches Bild machen
- mehr Schein als Sein
Herkunft
althochdeutsch ', mittelhochdeutsch ' (siehe auch „scheinen“) für „(stumpfer) Glanz“ oder „Schimmer“; belegt seit dem 9. Jahrhundert spätmittelhochdeutsch abgeleitet von [1] im Sinne sichtbarer Beweis, schriftlicher Beweis, belegt seit dem 15. Jahrhundert
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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.