Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

der Schein

Substantiv, maskulin[ʃaɪ̯n]ScheinTop 5.000 · Alltagswortschatz
Kurz erklärt

Schein (Substantiv) bedeutet: Plural selten: schwaches Leuchten (Schimmer) bis helles grelles Blenden. Häufige Synonyme sind Note, Lappen, Strahl.

Bedeutung

  1. Plural selten: schwaches Leuchten (Schimmer) bis helles grelles Blenden
  2. Bescheinigung, Geldnote, Quittung, schriftlicher Nachweis
  3. Plural selten: äußeres Bild von einem Objekt, auch mit Zweifel bezüglich der Richtigkeit, auch bezogen auf das Verhalten einer Person möglich

Beispielsätze

  • Der Schein ihrer Taschenlampen konnte die Dunkelheit kaum durchdringen.
  • Im Schein der Straßenlaterne sah man die Schneeflocken niederrieseln.
  • „Simen Tjing öffnete die Päckchen und prüfte sie beim Scheine der Lampe.“
  • „Der Schein mehrerer Deckenlampen hüllte den Raum in warmes Licht.“
  • Der Bankangestellte gab mir die 8000 Euro in kleinen Scheinen.
  • Zum Abschluss der Vorlesung bekam der Student seinen Schein.

Synonyme für Schein

NoteLappenStrahlLichtstrahlGeldscheinPapiergeldBanknoteLichtscheinLichtstreifNotenscheinNötliBeleg, Note, QuittungAnschein, Eindruck, Vorspiegelung, Täuschung, Trugbild

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Gegenteil

Beleg, Beweis, Nachweis, Tatsache

Deklination

Nominativ SingularSchein
Nominativ PluralScheine
Genitiv SingularScheins
Genitiv Singular*Scheines
Genitiv PluralScheine
Dativ SingularSchein
Dativ Singular*Scheine
Dativ PluralScheinen
Akkusativ SingularSchein
Akkusativ PluralScheine

Wortfeld

Oberbegriffe

Unterbegriffe

Abendschein, Abschein, Dämmerschein, Erdschein, Fackelschein, Feuerschein, Flackerschein, Flammenschein, Glorienschein, Heiligenschein, Kerzenschein, Lampenschein, Laternenschein, Lichtschein, Mondenschein/Mondschein, Morgenschein, Purpurschein, Silberschein, Sonnenschein, Sternenschein, VorscheinGegenscheinBanknoteAngelschein, Anmeldeschein, Anteilschein, Anteilsschein, Arbeitsschein, Aufenthaltsschein, Bestellschein, Bezugsschein, Depotschein, Empfangsschein, Entlassungsschein, Erbschein, Erlagschein, Fahrschein, Flugschein, Führerschein, Geburtsschein, Gepäckschein, Grundschein, Gutschein, Jagdschein, Kaufschein, Leistungsschein, Lieferschein, Lottoschein, Optionsschein, Parkschein, Passierschein, Persilschein, Pilotenschein, Quartierschein, Rückflugschein, Rücksendeschein, Schuldschein, Seminarschein, Sendeschein, Sitzschein, Spielschein, Taufschein, Teilnahmeschein, Totoschein, Trainerschein, Urlaubsschein, Versicherungsschein, Zahlschein, Zulassungsschein (→ Scheckkartenzulassungsschein)Geldschein, Zwanzig-DM-Schein/20-DM-Schein, Zwanzigmarkschein/Zwanzig-Mark-Schein/20-Mark-ScheinAnschein, Augenschein

Redewendungen und typische Verbindungen

  • der Schein trügt – sich von jemandem oder etwas aufgrund des ersten Eindrucks ein falsches Bild machen
  • mehr Schein als Sein

Herkunft

althochdeutsch ', mittelhochdeutsch ' (siehe auch „scheinen“) für „(stumpfer) Glanz“ oder „Schimmer“; belegt seit dem 9. Jahrhundert spätmittelhochdeutsch abgeleitet von [1] im Sinne sichtbarer Beweis, schriftlicher Beweis, belegt seit dem 15. Jahrhundert

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Reime auf Schein

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.