der Reis
Reis (Substantiv) bedeutet: (Botanik) Gras, das bis 30 Halme mit rispigen Blütenständen bildet, die je 80 bis 100 einblütige Ährchen tragen. Häufige Synonyme sind Trieb, Zweig, Reiskorn.
Bedeutung als Substantiv (der)
- (Botanik) Gras, das bis 30 Halme mit rispigen Blütenständen bildet, die je 80 bis 100 einblütige Ährchen tragen
- (Biologie, Taxonomie) Gattung oder gleichnamige Art dieser Gattung in der Familie Süssgräser
- (Lebensmittel, Getreide, aus Anbau) reife getrocknete Samen als Grundnahrungsmittel in vielen Sorten, meist ganze Körner in Wasser gekocht oder in Eintopfgerichten
Beispielsätze
- Reis wurde durch natürliche Selektion an die Überflutung der Felder angepasst, er kann aber auch ohne Überflutung angebaut werden. Dann wird der Unkrautwuchs jedoch nicht gehemmt.
- Die Domestikation von Reis hat vor achttausend Jahren in China begonnen, die vielen gezüchteten Sorten und Kreuzungen machen eine systematische Einteilung schwierig.
- Soll ich lieber polierten Reis oder Naturreis nehmen?
- Wünschen Sie als Beilage Reis oder Kartoffeln?
- Reis schmeckt mir am besten mit Soja-Sauce.
- „Ich wünsche mir eine warme Kugel Reis im Bauch, löffle besonders viel in mich hinein, während sich meine Mutter und Ramin über Politik unterhalten.“
Bedeutung als Substantiv (das)
- gehoben: junger, leicht beweglicher Zweig eines Baumes oder Strauchs
Beispielsätze
- Am Barbaratag werden Reiser von den Obstbäumen geschnitten.
- „Schnell, zünde ein Bündel Reiser an und gib uns irgend etwas, um dazu eine Flasche Champagner zu trinken.“
Synonyme für Reis
Deklination
| Nominativ Singular | Reis |
|---|---|
| Nominativ Plural | Reise |
| Genitiv Singular | Reises |
| Genitiv Plural | Reise |
| Dativ Singular | Reis |
| Dativ Singular* | Reise |
| Dativ Plural | Reisen |
| Akkusativ Singular | Reis |
| Akkusativ Plural | Reise |
Wortfeld
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Redewendungen und typische Verbindungen
- etwas ist so wichtig, wie wenn ein Sack Reis in China umfällt
- Reis polieren, geschälter, ungeschälter, polierter Reis
Herkunft
mittelhochdeutsch ', im 14. Jahrhundert von mittellateinisch , entlehnt, das über lateinisch , griechisch , , vermutlich iranisch (persisch wrizey) letztlich auf altindisch vrīhí- zurückgeht. Diesem könnte ein semitisches Wort zugrunde liegen.
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Reime auf Reis
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