Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

die Puppe

Substantiv, feminin[ˈpʊpə]Pup · peTop 15.000 · Aufbauwortschatz
Kurz erklärt

Puppe (Substantiv) bedeutet: eine (verkleinerte) Abbildung eines Menschen, eines Kleinkindes (welches zumeist als Spielzeug verwendet wird). Häufige Synonyme sind Marionette, Dummy, Attrappe.

Bedeutung

  1. eine (verkleinerte) Abbildung eines Menschen, eines Kleinkindes (welches zumeist als Spielzeug verwendet wird)
  2. speziell angefertigte Abbildung eines Menschen, die zum Theaterspielen verwendet wird
  3. (ugs.) eine gutaussehende weibliche Person
  4. (Biologie) Entwicklungsstadium eines Insekts zwischen Larve und Vollinsekt
  5. (Landwirtschaft, regional) zu Haufen zusammengestellte Stroh- oder Getreidegarben

Beispielsätze

  • Als ich klein war, habe ich oft mit Puppen gespielt.
  • „Die Puppe und die Großmutter hatten eines gemeinsam: Sie waren lange nicht mehr rausgekommen.“
  • „Sie nahm die Puppe aus dem Wagen und bemerkte, dass der Faden sich über den Puppenwagen hinaus im Dunkel verlor.“
  • „Anse füllte sich beide Hände mit Erde, ließ sie auf die Puppe fallen und deckte sie teilweise zu.“
  • „Sie hatte im Koffer gelegen, als Papa einmal aus Japan zurückgekommen war, er war zwei Wochen weg gewesen, ich bekam als Mitbringsel einen seltenen Kimono, während die Puppe nach oben ins Regal gesetzt wurde, damit ich sie nicht erreichen könnte.“
  • Na, Puppe, hast du heute schon was vor?

Synonyme für Puppe

MarionetteDummyAttrappePuppenfigurGarbe, Mandel, norddeutsch: Hocke

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Deklination

Nominativ SingularPuppe
Nominativ PluralPuppen
Genitiv SingularPuppe
Genitiv PluralPuppen
Dativ SingularPuppe
Dativ PluralPuppen
Akkusativ SingularPuppe
Akkusativ PluralPuppen

Wortfeld

Oberbegriffe

SpielzeugFrauInsektGetreide, Stroh

Unterbegriffe

Anziehpuppe, Aufblaspuppe, Barbie-Puppe, Elfenbeinpuppe, Fingerpuppe, Gliederpuppe, Gummipuppe, Handpuppe, Holzpuppe, Kleiderpuppe, Künstlerpuppe, Matroschka, Modepuppe, Porzellanpuppe, Schaufensterpuppe, Schlafpuppe, Schneiderpuppe, Sexpuppe, Sockenpuppe, Spielpuppe, Sprechpuppe, Stabpuppe, Stockpuppe, Stoffpuppe, Strohpuppe, Terrakottapuppe, Tierpuppe, Voodoopuppe, WachspuppeAmeisenpuppe, SchmetterlingspuppeWeizengarbe, Maisgarbe

Redewendungen und typische Verbindungen

  • bis in die Puppen
  • die Puppen tanzen lassen
  • mit Puppen spielen

Herkunft

[1–4] seit dem 15. Jahrhundert bezeugt; nachweisbar in den frühneuhochdeutschen Formen puppe, boppe sowie in den mittelniederländischen Formen puppe, poppe, pop; Entlehnung aus dem Lateinischen , eine Variante von lateinisch ' „kleines Mädchen, Puppe, Larve“; entlehnt wurde zunächst die Bedeutung „Spielzeug“, später dann auch „Larve“; diese Bedeutung beruht auf einer ungenauen Übersetzung von griechisch nýmphē „Braut“ (wegen der weißen Umhüllung) Jugendsprache der 1970er Jahre

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.