Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

der Pickel

Substantiv, maskulin[ˈpɪkl̩]Pi · ckelTop 15.000 · Aufbauwortschatz
Kurz erklärt

Pickel (Substantiv) bedeutet: (Medizin) eitrig entzündete Erhebung der Haut. Häufige Synonyme sind Blase, Eispickel, Pustel.

Bedeutung als Substantiv (der)

  1. (Medizin) eitrig entzündete Erhebung der Haut

Beispielsätze

  • Die meisten Pickel entstehen in der Pubertät.
  • „Auf der anderen Seite des Gangs saß eine Frau mit groben Gesichtszügen und einem dicken Pickel am Kinn.“
  • „Er steht vor meinem Badspiegel, drückt sich einen Pickel aus und formuliert seine Vorsätze fürs neue Jahr.“
  • „Daraufhin zeigte sie mir sämtliche neuen Fragen, die sie über alle Angelegenheiten und besonders über das Heilmittel gegen Pickel vorbereitet hatte.“
  • „Er hat einen Pickel rechts neben der Nase.“

Bedeutung als Substantiv (der)

  1. (Handwerk) Werkzeug zum Lösen von Boden oder Gestein

Beispielsätze

  • Mit einem Pickel kann man Erde lockern, um sie besser ausheben zu können.
  • „Er fand nicht nur sehr schnell den Pickel, sondern auch das Loch in der Wand, durch das schon ein paar Felstauben aus- und einflogen.“

Bedeutung als Substantiv (der)

  1. (Gerberei) Lösung aus Kochsalz und Schwefel, mit der Häute konserviert werden können

Synonyme für Pickel

BlaseEispickelPustelBrandblaseWimmerlSchultersternEiterbläschenPustulaFurunkel, Pustel, Mitesser, Komedo, Eiterbläschen

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Deklination

Nominativ SingularPickel
Nominativ PluralPickel
Genitiv SingularPickels
Genitiv PluralPickel
Dativ SingularPickel
Dativ PluralPickeln
Akkusativ SingularPickel
Akkusativ PluralPickel

Wortfeld

Oberbegriffe

Hautausschlag, Hautkrankheit, Hautentzündung

Unterbegriffe

Eiterpickel

Herkunft

ursprünglich vor allem im norddeutschen Raum verbreitet, wahrscheinlich eine Verkleinerungsform (Diminutivbildung) zu Pick, von mittelhochdeutsch ', ' mit der Bedeutung „Stich, Schnitt“, vergleiche gleichbedeutend niederländisch ' zu ' „Pocke, Blatter“ (siehe Pocke); mundartlich pücklich (schlesisch, Schweinichen, ca. 1600), pucklig und Puckel sind vermutlich Diminutive zu Pocke. Das Wort kam 1809 durch Campe in die Literatursprache.

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.