Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

die Ohnmacht

Substantiv, feminin[ˈoːnˌmaxt]Ohn · machtTop 15.000 · Aufbauwortschatz
Kurz erklärt

Ohnmacht (Substantiv) bedeutet: vorübergehende Bewusstlosigkeit. Häufige Synonyme sind Bewusstlosigkeit, Machtlosigkeit, Besinnungslosigkeit.

Bedeutung

  1. vorübergehende Bewusstlosigkeit
  2. (kPl.) Unfähigkeit, etwas zu tun

Beispielsätze

  • Er fiel in Ohnmacht. Die Sinne schwanden ihm, und er lag lange in tiefer Ohnmacht und kam dann auch nur langsam zu sich.
  • „Die Ohnmacht verließ ihn nur so weit, daß sich allein der Rauschzustand in seinem Bewußtsein bewegte.“
  • „Schon als er im Wald dem Bauern begegnet war, hatte Benjamin als Familienvater um Gnade gebeten, bevor er in Ohnmacht fiel.“
  • „Das waren meine Gedanken nach ihrer Ohnmacht, und sie konnten in mir erst wirksam werden, als sie ausreiften.“
  • „Aber ehe sie's erreichen konnte, wurde sie wie von einer Ohnmacht überrascht und sank auf der Schwelle des Balkons nieder.“
  • Die Ohnmacht Liechtensteins lag auf der Hand, und so musste es auf europäischen Druck sein Bankgeheimnis lüften.

Synonyme für Ohnmacht

BewusstlosigkeitMachtlosigkeitBesinnungslosigkeitOhnmächtigkeitSynkope

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Gegenteil

bei vollem BewusstseinEingriffsmöglichkeit, Macht

Deklination

Nominativ SingularOhnmacht
Nominativ PluralOhnmachten
Genitiv SingularOhnmacht
Genitiv PluralOhnmachten
Dativ SingularOhnmacht
Dativ PluralOhnmachten
Akkusativ SingularOhnmacht
Akkusativ PluralOhnmachten

Redewendungen und typische Verbindungen

  • umgangssprachlich scherzhaft: aus einer Ohnmacht in die andere fallen
  • eine schwere Ohnmacht, eine tiefe Ohnmacht; eine plötzliche Ohnmacht befiel/überkam jemandem; in Ohnmacht fallen, in Ohnmacht sinken, in (tiefer) Ohnmacht liegen; aus der Ohnmacht erwachen
  • völlige Ohnmacht, die wirtschaftliche Ohnmacht eines Landes, die Ohnmacht gegenüber dem Staat

Herkunft

seit dem 9. Jahrhundert bezeugt; im Mittelhochdeutschen āmaht sowie in den althochdeutschen Formen āmaht und unmaht belegt; dieses frühe āmaht wurde aus maht „Macht, Kraft“ und ā „fort, weg“ (vergleiche a-, zweites Stichwort) gebildet; die Ausgangsbedeutung ist demnach etwa „Machtlosigkeit, Kraftlosigkeit“; nach dem regionalen Wandel von ā zu ō wurde das erste Element mit ohne gleichgesetzt und entsprechend geschrieben

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.