Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

die Nase

Substantiv, feminin[ˈnaːzə]Na · seTop 2.000 Grundwortschatz
Kurz erklärt

Nase (Substantiv) bedeutet: ein Geruchs- und Atmungsorgan in der Mitte des Gesichts. Häufige Synonyme sind Vorsprung, Fahne, Schnabel.

Bedeutung

  1. ein Geruchs- und Atmungsorgan in der Mitte des Gesichts
  2. etwas, das wie [1] aussieht
  3. ein Schimpfwort
  4. (Zoologie) ein Weißfisch (Chondrostoma nasus)

Beispielsätze

  • Ich atme durch die Nase.
  • „Beim Schlafen sickerte in der Nase der Schnött immer auf die Seite, die unten war.“
  • „Gleichzeitig schockte die Kälte des Wassers seinen Körper, als die Nässe seine Kleidung durchdrang, und ein Brennen durchzog die Nase.“
  • „Sobald man die Nase aus den Büchern in die Wirklichkeit steckte, kam man an einer Stellungnahme kaum vorbei.“
  • Die Farbe lief als dicker Tropfen abwärts und bildete eine Nase.
  • Du Nase!

Synonyme für Nase

VorsprungFahneSchnabelKeilKolbenBolzenZinkenGeruchssinnRiecherÖseRiechorganRiechkolbenRiechorgan, umgangssprachlich: Gesichtserker, Zinken, Kolben, Jurke, GewürzprüferNäsling

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Deklination

Nominativ SingularNase
Nominativ PluralNasen
Genitiv SingularNase
Genitiv PluralNasen
Dativ SingularNase
Dativ PluralNasen
Akkusativ SingularNase
Akkusativ PluralNasen

Wortfeld

Oberbegriffe

Sinnesorgan, KörperteilWeißfisch, Fisch

Unterbegriffe

Adlernase, Boxernase, Fellnase, Gumminase, Hakennase, Himmelfahrtsnase, Holznase, Hundenase, Kartoffelnase, Knollennase, Knopfnase, Pappnase, Pfrnak, Rotznase, Rübennase, Säufernase, Schnapsnase, Schniefnase, Schnuppernase, Spürnase, Stupsnase, TrinkernaseFelsnase, Flugzeugnase, Gießnase, Pechnase, Schiffsnase, Tropfnase

Redewendungen und typische Verbindungen

  • alle naselang ( sich in kurzen Zeitabständen wiederholend)
  • jemanden an der Nase herumführen (jemanden täuschen)
  • an die eigene Nase fassen (Selbstkritik üben)
  • jemandem auf der Nase herumtanzen (jemandes Gutmütigkeit ausnützen)
  • jemandem etwas nicht auf die Nase binden (jemandem etwas nicht erzählen, was er nicht wissen sollte)
  • pro Nase
  • vor der/vor die Nase
  • mit Adjektiv: eine blutige Nase, eine feine Nase, eine gebogene Nase, eine gebrochene Nase, eine große Nase (haben), eine lange Nase, eine rote Nase (haben), eine spitze Nase (haben), eine verstopfte Nase (haben)
  • mit Verb: in der Nase bohren, die Nase putzen, die Nase (über jemanden/etwas) rümpfen (), die Nase schnauben, die Nase wischen, (sich/jemandem) die Nase zuhalten

Herkunft

mittelhochdeutsch nase, althochdeutsch nasa, aus germanisch *nas(ō) „Nase“, aus indogermanisch *nas-, wahrscheinlich ursprünglich in der Bedeutung „Nasenloch“, da Dual- und Pluralformen vorkommen. möglicherweise entlehnt von lateinisch '. Die Wörter nasal und nasalieren sind aus dem Lateinischen entlehnt und leiten sich deshalb nicht direkt von Nase ab.

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.