Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

der Mund

Substantiv, maskulin[mʊnt]MundTop 2.000 Grundwortschatz
Kurz erklärt

Mund (Substantiv) bedeutet: (Anatomie) Öffnung im unteren Teil des (hauptsächlich menschlichen) Gesichtes, hauptsächlich zur Nahrungsaufnahme und zur Lautbildung genutzt. Häufige Synonyme sind Maul, Fresse, Klappe.

Bedeutung als Substantiv (der)

  1. (Anatomie) Öffnung im unteren Teil des (hauptsächlich menschlichen) Gesichtes, hauptsächlich zur Nahrungsaufnahme und zur Lautbildung genutzt
  2. (übertr.) Äußerungen einer Person oder diese Person selbst
  3. (übertr., geh.) eine Öffnung (der Erde zum Beispiel)

Beispielsätze

  • Ich atme durch den Mund.
  • „Der offene Mund war größer als sonst.“
  • „Sein Mund bewegte sich, und unter den geschlossenen Lidern rasten die Pupillen.“
  • „Der letzte Schrei unter Bergwanderern ist ein Flüssigkeitspack im Rucksack, von dem ein Trinkschlauch zum Mund des Wanderers führt.“
  • „Lee Jay runzelte die Stirn, verzog den Mund und sah an seinem Overall hinunter.“
  • Wenn Oma erzählte, hingen alle an ihrem Mund.

Bedeutung als Substantiv (die)

  1. Gewalt über die mit dem Hausoberhaupt in einer Gemeinschaft lebenden und von ihm zu schützenden Personen

Beispielsätze

  • Solange die Frau unter seiner Mund ist, hat sie keinen Nießbrauch an ihrem Vermögen.

Bedeutung als Substantiv (der/die)

  1. deutschsprachiger Nachname, Familienname

Beispielsätze

  • Frau Mund arbeitet als Kfz-Mechanikerin.
  • Herr Mund fährt oft Fahrrad.
  • Die Munds fliegen heute nach Izmir.

Synonyme für Mund

MaulFresseKlappeSchnauzeGoschPappenSchnuteGoschnOmmeGuscheGoscheFresslukeumgangssprachlich: Schnabel, Schnute; abwertend oder scherzhaft: Brotleier, Fresse, Gusche, Klappe, Maul, Schlund, Schnauze; salopp: Fressluke, Kauleiste; österreichisch derb: Pappen

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Deklination

Nominativ SingularMund
Nominativ PluralMünder
Genitiv SingularMundes
Genitiv Singular*Munds
Genitiv PluralMünder
Dativ SingularMund
Dativ Singular*Munde
Dativ PluralMündern
Akkusativ SingularMund
Akkusativ PluralMünder

Wortfeld

Oberbegriffe

Körperteil, Öffnung

Unterbegriffe

Kussmund, Schmollmundandere anatomische Öffnungen: Gebärmuttermund, Magenmund, MuttermundGaumen, Lippe, Zäpfchen, Zahn, ZungeDichtermund, Kindermund, Leumund, VolksmundKratermund

Redewendungen und typische Verbindungen

  • jemandem Honig um den Mund schmieren – jemandem schmeicheln
  • sich den Mund fusselig reden – vergebens viel argumentieren
  • nicht auf den Mund gefallen sein – redegewandt, schlagfertig sein
  • den Mund zu voll nehmen – sich überschätzen
  • etwas ist in aller Munde – etwas ist aktuell, sehr bekannt

Herkunft

Erbwort von mittelhochdeutsch ', althochdeutsch ', germanisch *munþa- „Mund“, belegt seit dem 8. Jahrhundert

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.