der Mund
Kurz erklärt
Mund (Substantiv) bedeutet: (Anatomie) Öffnung im unteren Teil des (hauptsächlich menschlichen) Gesichtes, hauptsächlich zur Nahrungsaufnahme und zur Lautbildung genutzt. Häufige Synonyme sind Maul, Fresse, Klappe.
Bedeutung als Substantiv (der)
- (Anatomie) Öffnung im unteren Teil des (hauptsächlich menschlichen) Gesichtes, hauptsächlich zur Nahrungsaufnahme und zur Lautbildung genutzt
- (übertr.) Äußerungen einer Person oder diese Person selbst
- (übertr., geh.) eine Öffnung (der Erde zum Beispiel)
Beispielsätze
- Ich atme durch den Mund.
- „Der offene Mund war größer als sonst.“
- „Sein Mund bewegte sich, und unter den geschlossenen Lidern rasten die Pupillen.“
- „Der letzte Schrei unter Bergwanderern ist ein Flüssigkeitspack im Rucksack, von dem ein Trinkschlauch zum Mund des Wanderers führt.“
- „Lee Jay runzelte die Stirn, verzog den Mund und sah an seinem Overall hinunter.“
- Wenn Oma erzählte, hingen alle an ihrem Mund.
Bedeutung als Substantiv (die)
- Gewalt über die mit dem Hausoberhaupt in einer Gemeinschaft lebenden und von ihm zu schützenden Personen
Beispielsätze
- Solange die Frau unter seiner Mund ist, hat sie keinen Nießbrauch an ihrem Vermögen.
Bedeutung als Substantiv (der/die)
- deutschsprachiger Nachname, Familienname
Beispielsätze
- Frau Mund arbeitet als Kfz-Mechanikerin.
- Herr Mund fährt oft Fahrrad.
- Die Munds fliegen heute nach Izmir.
Synonyme für Mund
Deklination
| Nominativ Singular | Mund |
|---|---|
| Nominativ Plural | Münder |
| Genitiv Singular | Mundes |
| Genitiv Singular* | Munds |
| Genitiv Plural | Münder |
| Dativ Singular | Mund |
| Dativ Singular* | Munde |
| Dativ Plural | Mündern |
| Akkusativ Singular | Mund |
| Akkusativ Plural | Münder |
Wortfeld
Oberbegriffe
Körperteil, Öffnung
Unterbegriffe
Kussmund, Schmollmundandere anatomische Öffnungen: Gebärmuttermund, Magenmund, MuttermundGaumen, Lippe, Zäpfchen, Zahn, ZungeDichtermund, Kindermund, Leumund, VolksmundKratermund
Redewendungen und typische Verbindungen
- jemandem Honig um den Mund schmieren – jemandem schmeicheln
- sich den Mund fusselig reden – vergebens viel argumentieren
- nicht auf den Mund gefallen sein – redegewandt, schlagfertig sein
- den Mund zu voll nehmen – sich überschätzen
- etwas ist in aller Munde – etwas ist aktuell, sehr bekannt
Herkunft
Erbwort von mittelhochdeutsch ', althochdeutsch ', germanisch *munþa- „Mund“, belegt seit dem 8. Jahrhundert
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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.