die Morphologie
Morphologie (Substantiv) bedeutet: Linguistik: Teilgebiet der Grammatik, das sich mit dem Aufbau von Wörtern aus Morphemen befasst, besonders mit Flexion und Wortbildung; oft werden auch die Wortarten sowie die Steigerung (Komparation) eingeschlossen. Häufige Synonyme sind Wortbildung, Morphemik, Pleremik.
Bedeutung
- Linguistik: Teilgebiet der Grammatik, das sich mit dem Aufbau von Wörtern aus Morphemen befasst, besonders mit Flexion und Wortbildung; oft werden auch die Wortarten sowie die Steigerung (Komparation) eingeschlossen
- Biologie, Medizin: die Lehre von der Struktur und Form der Organismen
Beispielsätze
- Das Deutsche hat immer noch eine sehr reichhaltige Morphologie.
- „Abgesehen davon, daß man auch in anderen Wissenschaften recht gut mit hypothetisch gesetzten Begriffen arbeitet, hat gerade die Morphologie, die Wortbildungslehre, als Teilbereich der Sprachwissenschaft ohne eine exakte Wortdefinition (z.B. unter Rekurs auf die kleinsten bedeutungstragenden Einheiten, die ‚Morpheme‘) für die Erforschung der Sprache Bedeutendes geleistet.“
- „Mit dem ersten Typ ist die Lexikologie, mit dem dritten die Wortbildungslehre befaßt; tatsächlich wird im linguistischen Sprachgebrauch Morphologie oftmals dem flexivischen Bereich gleichgesetzt.“
- „Es können weitere Bemerkungen zu Lautstand, Morphologie, Semantik, Beleglage oder Wortgeschichte folgen, falls dies als notwendig erscheint.“
- „Dort landen auch die Bücher über Sprachpsychologie, Sprachverarbeitung im Gehirn, physikalische Eigenschaften von Sprachlauten, soziale Einflüsse beim Sprachgebrauch, Sprachtypologie, Pragmatik, Morphologie, Diskursanalyse und Computerlinguistik.“
- „Somit bildet die Morphologie die Grundlage für die Systematik und die Evolutionslehre (siehe auch Phylogenetik).“
Synonyme für Morphologie
Gegenteil
Deklination
| Nominativ Singular | Morphologie |
|---|---|
| Genitiv Singular | Morphologie |
| Dativ Singular | Morphologie |
| Akkusativ Singular | Morphologie |
Wortfeld
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Herkunft
Neubildung von Goethe, der ' „Gestalt“ und ' „Rede, Lehre, Vernunft“ zugrunde liegen, belegt seit dem 18. Jahrhundert; 1859 erstmals von August Schleicher auf linguistische Bereiche angewendet
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Reime auf Morphologie
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