die Maut
Kurz erklärt
Maut (Substantiv) bedeutet: (veraltet) Zoll. Häufige Synonyme sind Zoll, Wegzoll, Wegegeld.
Bedeutung
- (veraltet) Zoll
- Gebühr für die Benutzung einer Autobahn, Straße, Brücke oder eines Tunnels
- (landsch., ugs., nur Singular) freiwillige Erhöhung einer Zahlung an abhängig Beschäftigte
Beispielsätze
- „Maut- und Accisordnung v. 29. Nov. 1765 für Bayern; Errichtung eines Haupt- oder Generalmautdirektoriums, Mautfreyheit des innern Handels und Wandels mit Beschränkung der Maut auf das Transito -, Konsumo- und Essito - Gut aus fremden Landen, Anordnung einer Mautkarte über die Mautstationen und Kommerzialstraßen, Mauttarif mit Ausscheidung der Land- und Wassermauten und Accise und mit Aufhebung aller andern Gebühren und Accidentien der Beamten.“
- „Einige Wochen nach Einführung dieser Maut kam es zu wochenlangem Starkregen, der das Getreide und die Weintrauben vergammeln ließ.“
- Die Kosten für die Maut hatten sie in ihren Reisekosten eingeplant.
- „Tatsächlich ist die Idee des schönsten Finanzministers seit Menschengedenken, die Maut pauschal zu besteuern, natürlich ein ziemlicher Topfen, weil einigermaßen an der Realität vorbei.“
Synonyme für Maut
Deklination
| Nominativ Singular | Maut |
|---|---|
| Nominativ Plural | Mauten |
| Genitiv Singular | Maut |
| Genitiv Plural | Mauten |
| Dativ Singular | Maut |
| Dativ Plural | Mauten |
| Akkusativ Singular | Maut |
| Akkusativ Plural | Mauten |
Wortfeld
Unterbegriffe
Autobahnmaut, Basismaut, Brückenmaut, Citymaut, Innenstadtmaut, Lkw-Maut, Pkw-Maut, Straßenmaut, Streckenmaut, Tunnelmaut
Redewendungen und typische Verbindungen
- Maut entrichten
Herkunft
von mittelhochdeutsch „mūte“ „Zoll(station)“; althochdeutsch „mūta“, gotisch „mōta“ „Zoll“. Das Wort ist seit dem 9. Jahrhundert belegt.
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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.