der Lohn
Lohn (Substantiv) bedeutet: Vergütung für eine geleistete Arbeit der Arbeiter. Häufige Synonyme sind Gehalt, Einkommen, Verdienst.
Bedeutung
- Vergütung für eine geleistete Arbeit der Arbeiter
- (übertragen) Konsequenz oder Resultat einer Handlung
Beispielsätze
- Die Gewerkschaften fordern höhere Löhne.
- „Die Löhne der Arbeiter sind kaum mehr als Almosen.“
- „Natürlich hatte ich nichts dagegen, und so bezahlte ich Kaba, Sékou und Kourou die ausstehende Hälfte ihres Lohns aus und gab jedem einen zusätzlichen Betrag.“
- „Es ging um Baupläne, billige Löhne und einen Architekten, der von allem keine Ahnung hatte.“
- Und was war der Lohn für all seine Mühe?
Synonyme für Lohn
Deklination
| Nominativ Singular | Lohn |
|---|---|
| Nominativ Plural | Löhne |
| Genitiv Singular | Lohns |
| Genitiv Singular* | Lohnes |
| Genitiv Plural | Löhne |
| Dativ Singular | Lohn |
| Dativ Singular* | Lohne |
| Dativ Plural | Löhnen |
| Akkusativ Singular | Lohn |
| Akkusativ Plural | Löhne |
Wortfeld
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Redewendungen und typische Verbindungen
- in Lohn und Brot sein/in Lohn und Brot stehen, jemanden in Lohn und Brot bringen, jemanden um Lohn und Brot bringen
- niedriger/hoher Lohn; den Lohn senken/erhöhen
Herkunft
in den meisten germanischen Sprachen vertreten (gemeingermanisch): (Beispiele aus den älteren Sprachen) althochdeutsch/altsächsisch/mittelhochdeutsch/mittelniederdeutsch lōn, gotisch/altnordisch laun, altenglisch lēan. Wird zurückgeführt auf die gleichbedeutende germanische Wurzel *launa-. Verwandte Wörter in anderen indoeuropäischen Sprachen sind vermutlich auf die indoeuropäische Wurzel *lāu- „erbeuten“ zurückzuführen [vergleiche altkirchenslawisch ловъ ‚lov‘ „Jagd“, altirisch lōg „Lohn, Preis“, altgriechisch λεία ‚leÍa‘ „Beute“]. Das Wort ist seit dem 8. Jahrhundert belegt.
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