der Löffel
Löffel (Substantiv) bedeutet: (Küche) Teil des Bestecks zum Schöpfen, Rühren, Aufnehmen von Flüssigkeiten, insbesondere von Breien, Getränken, Mus, Suppen und Soßen; kurz für Esslöffel, Kaffeelöffel oder Teelöffel. Häufige Synonyme sind Ohr, Gehör, Lauscher.
Bedeutung
- (Küche) Teil des Bestecks zum Schöpfen, Rühren, Aufnehmen von Flüssigkeiten, insbesondere von Breien, Getränken, Mus, Suppen und Soßen; kurz für Esslöffel, Kaffeelöffel oder Teelöffel
- (nur Plural) Ohren von Tieren, besonders bei Hasen und Kaninchen
- (nur Plural, übertragen, scherzhaft, salopp) Ohren (beim Menschen)
- (Technik) technisches Gerät zum Schöpfen, Greifen, Abmessen, Aufnehmen und Rühren sowie den Transport von Flüssigkeiten und losen Gütern (Brei, Teig, Mörtel, Erde)
- mit Formen wie drei Löffel: als Küchenmaß/Mengenangabe für Esslöffel oder Teelöffel
- (Golf) Variante oder Typ des Golfschlägers
- (Bedva.) Narr, Dummkopf
Beispielsätze
- Er hat die Suppe mit dem Löffel gegessen.
- „Freund Blase, es gibt süßen Brei! Wo ist mein großer Löffel?“ (nach einem russischen Märchen)
- „Stumm fährt er mit dem Löffel in seinem nun fast leeren Becher umher.“
- „Er nimmt einen Löffel voller Gurken- und Tomatenstücke in den Mund und spricht dann auf Deutsch weiter.“
- „Ich konnte mich an dem Löffel festhalten, konnte die Bohnen erkennen, Spuren von Eiweiß und Eidotter darin, die Scheibe Brot, die immer kleiner wurde.“
- „Ihre Mutter aß einen Löffel Flan und seufzte.“
Synonyme für Löffel
Gegenteil
Deklination
| Nominativ Singular | Löffel |
|---|---|
| Nominativ Plural | Löffel |
| Genitiv Singular | Löffels |
| Genitiv Plural | Löffel |
| Dativ Singular | Löffel |
| Dativ Plural | Löffeln |
| Akkusativ Singular | Löffel |
| Akkusativ Plural | Löffel |
Wortfeld
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Redewendungen und typische Verbindungen
- die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen haben
- mit dem Goldlöffel im Mund geboren – vergoldete oder gar goldene Löffel waren (und sind es immer noch) ein Privileg der Wohlhabenden, besonders wenn sie Kaviar speisen.
- den Löffel abgeben – umgangssprachlich für sterben
- den goldenen Löffel klauen, silberne Löffel stehlen – etwas ganz besonders Schlimmes tun
- jemanden über den Löffel barbieren
Herkunft
mittelhochdeutsch leffel, althochdeutsch leffil, Instrumentalbildung zum untergegangenen althochdeutschen Verb: laffan, mittelhochdeutsch laffen. Zugrunde liegt indogermanisch *lab(h), *lap(h) „schlürfend, schnalzend, schmatzend lecken“. Das Wort ist seit dem 9. Jahrhundert belegt. mittelhochdeutsch leffel, wohl eine Bildung zu laff „schlaff“, zum Verb erlaffen „erschlaffen“. Das Wort ist seit dem 13. Jahrhundert belegt.
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Reime auf Löffel
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