Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

die Lehre

Substantiv, feminin[ˈleːʁə]Leh · reTop 5.000 · Alltagswortschatz
Kurz erklärt

Lehre (Substantiv) bedeutet: sprachliche Darstellung eines Wissensgebietes in Lehrbüchern oder Vorträgen. Häufige Synonyme sind Ausbildung, Moral, Berufsausbildung.

Bedeutung als Substantiv (die)

  1. sprachliche Darstellung eines Wissensgebietes in Lehrbüchern oder Vorträgen
  2. Ausbildung, in der man durch Anleitung und Unterweisung Wissen und Können erwirbt
  3. Erfahrung meist negativer Art, aus der man etwas gelernt hat oder zumindest etwas hätte lernen können
  4. (kPl.) Tätigkeit der Wissensvermittlung, insbesondere an Hochschulen

Beispielsätze

  • Die Lehre der Astrophysik ist ein Wissenszweig mit Zukunft.
  • „Jede Lehre unterliegt nun aber, wie man weiß, auf Seiten der Benutzer solcher Stilbücher dem nicht immer mühelosen Zwang des Lernens.“
  • „Es mag sein, daß Galilei auch jetzt noch nicht die volle Tragweite der Verurteilung der kopernikanischen Lehre erfaßt hatte.“
  • Hans beginnt seine Lehre zum KFZ-Mechaniker im Frühjahr.
  • „Oft handelt es sich um kontrastive Darstellungen, die zur Erhöhung der kommunikativen Kompetenz der Deutschlehrer und -studenten in der Lehre, im Studium und im Alltag beitragen.“
  • „Der Vater, davon war er fest überzeugt, wusste nicht, dass man ihn nicht in die Lehre ließ.“

Bedeutung als Substantiv (die)

  1. Werkzeug zum Vermessen

Beispielsätze

  • Mit einer Lehre kann man die Dicke einer Holzplatte messen.

Synonyme für Lehre

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Gegenteil

Forschungakademisches Studium

Deklination

Nominativ SingularLehre
Nominativ PluralLehren
Genitiv SingularLehre
Genitiv PluralLehren
Dativ SingularLehre
Dativ PluralLehren
Akkusativ SingularLehre
Akkusativ PluralLehren

Wortfeld

Oberbegriffe

Wissen

Unterbegriffe

Abstammungslehre, Deszendenzlehre, Fluss-Lehre, Glaubenslehre, Harmonielehre, Hauptlehre, Heilslehre, Infektionslehre, Irrlehre, Lautlehre, Mengenlehre, Notenlehre, Naturlehre, Prädestinationslehre, Rechtslehre, Regierungslehre, Reihenlehre, Satzlehre, Schädellehre, Schöpfungslehre, Sinnlehre, Soziallehre, Sprachlehre, Staatslehre, Standortlehre, Stillehre, Vier-Elemente-Lehre, Wärmelehre, Weisheitslehre, Welteislehre, WortlehreBäckerlehre, Christenlehre, Industriekaufmannslehre, Kaufmannslehre, Landwirtschaftslehre, Schlachterlehre

Redewendungen und typische Verbindungen

  • bei jemandem in die Lehre gehen
  • etwas ist jemandem eine Lehre, etwas soll jemandem eine Lehre sein

Herkunft

mittelhochdeutsch lēre, althochdeutsch lēra, belegt seit dem 8. Jahrhundert; etymologisch verwandt mit: lernen ('wissend werden': einen Gedankengang mitverfolgen und nachvollziehen), List (Wissen), leisten (einer Spur nachgehen, siehe auch Geleise)

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Reime auf Lehre

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.