die Kreide
Kreide (Substantiv) bedeutet: kein Plural: weicher, weißer Kalkstein (Hauptbestandteil Kalziumkarbonat). Häufige Synonyme sind Tafelkreide, Schulkreide, Schreibkreide.
Bedeutung
- kein Plural: weicher, weißer Kalkstein (Hauptbestandteil Kalziumkarbonat)
- ein Stück (meist gemahlene und gepresste) Kreide[1] zum Malen, Schreiben und Zeichnen
- einer Kreide[2] ähnelnder Schreib- und Malstift aus anderem Material
- (Geologie, kein Plural) das Erdzeitalter von 145 bis 62 Millionen Jahren, in dem die Kreide[1] entstand und an dessen Ende die Dinosaurier ausstarben; ihm ging der Jura voraus und es folgte ihm das Tertiär
- in Redewendungen: Schulden
Beispielsätze
- Auf Rügen wird Kreide abgebaut.
- Er warf mit der Kreide nach ihr.
- „Bruno Kaletzki erstarrte, noch immer die Kreide in der Hand.“
- „Noby legte die Stirn in Falten und versuchte die Kreide von seinen Händen abzureiben.“
- „Er versuchte, sich abzulenken, reinigte Pinsel und Farbpalette, sortierte die Kreiden in eine Blechdose, nahm das Bild von der Staffelei und stellte es auf den Boden.“
- „Carl drehte den Schirm ein wenig, als wäre er ein Queue, den er mit Kreide versehen musste.“
Synonyme für Kreide
Gegenteil
Deklination
| Nominativ Singular | Kreide |
|---|---|
| Nominativ Plural | Kreiden |
| Genitiv Singular | Kreide |
| Genitiv Plural | Kreiden |
| Dativ Singular | Kreide |
| Dativ Plural | Kreiden |
| Akkusativ Singular | Kreide |
| Akkusativ Plural | Kreiden |
Wortfeld
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Redewendungen und typische Verbindungen
- Kreide gefressen haben – sich nett stellen (wie der Wolf im Märchen)
- vor Schreck bleich wie Kreide sein, weiß wie Kreide sein, bleich wie Kreide werden oder weiß wie Kreide werden
- bei jemandem in der Kreide stehen oder verstärkend knietief in der Kreide stehen – verschuldet sein, Schulden haben
- Kreide abbauen, Kreide exportieren, Kreide verarbeiten, Felsen aus Kreide
- bunte Kreide, farbige Kreide, rote Kreide, weiße Kreide, ein Stück Kreide, mit Kreide an der Tafel schreiben
Herkunft
seit dem 10. Jahrhundert bezeugt; mittelhochdeutsch: crîde, krîde; spätalthochdeutsch: krida; über vulgärlateinisch creda von gleichbedeutend lateinisch creta; vermutlich aus (terra) creta = „gesiebte Erde“; dann zu dem Verb cernere = sichten, sondern gebildet seit dem 15. Jahrhundert bezeugt; früher schrieben Krämer die Schulden ihrer Kunden mit Kreide auf eine Tafel (siehe anschreiben)
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Reime auf Kreide
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