das Kleid
Kleid (Substantiv) bedeutet: einteiliges Oberbekleidungsstück für weibliche Personen. Häufige Synonyme sind Fetzen, Fummel.
Bedeutung
- einteiliges Oberbekleidungsstück für weibliche Personen
- nur im Plural: menschliche Bekleidung; der Singular kommt noch in Zusammensetzungen vor, zum Beispiel Amtskleid
- (Jägersprache) Gefieder oder Fell
- (tlwva.) Uniform
- (übertragen, auch, poetisch) zum Beispiel für das Laub der Bäume
Beispielsätze
- Um bei der Oscarverleihung Aufmerksamkeit zu erregen, müssen die Schauspielerinnen sehr aufwändig geschneiderte Kleider tragen.
- „Es war die Zeit, als sich die Jugend an der Universität noch siezte, als Studenten Anzüge und Krawatten trugen und ihre Kommilitoninnen Kleider mit weißen Kragen oder Perlenketten.“
- „Ihr Kleid spannte so stark, daß es fast aus den Nähten platzte.“
- „Auf diese Frage hin schlüpfte das Weibsstück aus dem Kleid und dem Unterrock; wenn wir sie nicht gehindert hätten, hätte sie sich ganz nackt ausgezogen, in der Hoffnung, vom tierischen Verlangen zu erhalten, was sie von unserer Vernunft nicht erwarten konnte.“
- Die älteste Tochter hatte einmal mehr alle Kleider neben den Wäschekorb auf den Boden geworfen.
- „Wann immer es nötig wurde, kauften sie sich billige Kleider in Wohltätigkeitsläden.“
Synonyme für Kleid
Deklination
| Nominativ Singular | Kleid |
|---|---|
| Nominativ Plural | Kleider |
| Genitiv Singular | Kleides |
| Genitiv Singular* | Kleids |
| Genitiv Plural | Kleider |
| Dativ Singular | Kleid |
| Dativ Singular* | Kleide |
| Dativ Plural | Kleidern |
| Akkusativ Singular | Kleid |
| Akkusativ Plural | Kleider |
Wortfeld
Unterbegriffe
Redewendungen und typische Verbindungen
- mit Adjektiv: billiges/hübsches/kurzes/langes Kleid, rückenfreies Kleid, teures Kleid, trägerloses Kleid
Herkunft
seit dem 12. Jahrhundert bezeugt; mittelhochdeutsch: kleit; mittelniederdeutsch: kled; vergleiche mittelniederländisch: cleet, altenglisch: clāþ, altisländisch: klæði, altschwedisch: klädhe; alle mit der ursprünglichen Bedeutung Tuch; vermutlich zu der indogermanische Wortwurzel: *glei- = kleben, „schmierig sein“ gebildet, vergleiche Klei; denn nach dem alten Herstellungsverfahren des Tuchs genannt, „mit Klei gewalktem Stoff“
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Reime auf Kleid
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