Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

der Keim

Substantiv, maskulin[kaɪ̯m]KeimTop 15.000 · Aufbauwortschatz
Kurz erklärt

Keim (Substantiv) bedeutet: (allgemein) Anfang, Beginn, erstes Anzeichen. Häufige Synonyme sind Erreger, Krankheitserreger, Keimling.

Bedeutung als Substantiv (der)

  1. (allgemein) Anfang, Beginn, erstes Anzeichen
  2. das erste Entwicklungsstadium eines sich neu bildenden Lebens
  3. (Botanik) erster Trieb einer Pflanze
  4. (Biologie, Medizin) befruchtete Eizelle, Embryo
  5. (Medizin, Mikrobiologie) potentiell krankheitserregender Mikroorganismus
  6. (Physik) Ausgangspunkt (oft ein Fremdkörper) bei der Kristallisation von in Lösung befindlichen Stoffen

Beispielsätze

  • Die seit Jahren erstmalig von beiden Seiten eingehaltene Waffenruhe könnte einen Keim des Friedens beherbergen.
  • „Es schwellen die Keime, die Knospe bricht;“
  • Die Pathogenität dieser Keime wird als besonders hoch eingestuft.

Bedeutung als Substantiv (der/die)

  1. deutscher Familienname

Synonyme für Keim

ErregerKrankheitserregerKeimlingSämlingInfektionserregerPflanzentriebKrankheitskeimWurzeltriebKnospenansatzAnfang, Beginn, AnsatzKrankheitskeim, Bakterium, (selten: Virus)Kristallisationskeim, Kristallisationskern

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Gegenteil

Schössling, Spross, TriebEntkeimung

Deklination

Nominativ SingularKeim
Nominativ PluralKeime
Genitiv SingularKeims
Genitiv Singular*Keimes
Genitiv PluralKeime
Dativ SingularKeim
Dativ Singular*Keime
Dativ PluralKeimen
Akkusativ SingularKeim
Akkusativ PluralKeime

Wortfeld

Oberbegriffe

Unterbegriffe

Darmkeim, Fäulniskeim, Krankheitskeim, Lebenskeim, Luftkeim, Maulbeerkeim, Vorkeim, Weizenkeim, ZahnkeimEinkeimblättrige, Zweikeimblättrige, WurzelkeimKrankenhauskeim

Redewendungen und typische Verbindungen

  • etwas im Keim ersticken = etwas bereits im Anfangsstadium auslöschen
  • Keim der Hoffnung = neu entstandener Hoffnungsschimmer
  • mit Adjektiv: pathogener Keim () = krankheitserregende Keime
  • mit Verb: Keime abtöten

Herkunft

aus kīm[e], kīmo, diese bedeuteten vermutlich, ähnlich wie die Worte aus denen Keil hervorgegangen ist, aufbrechen, aufspalten. Das Wort ist seit dem 8. Jahrhundert belegt.

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.