der Hengst
Hengst (Substantiv) bedeutet: (Zoologie) unverschnittenes männliches Tier bei Pferd, Esel, Dromedar, Kamel und Zebra; auch in Bezug auf Giraffen kommt der Begriff „Hengst“ (Giraffenhengst) gelegentlich vor (anstatt Giraffenbulle).
Bedeutung als Substantiv (der)
- (Zoologie) unverschnittenes männliches Tier bei Pferd, Esel, Dromedar, Kamel und Zebra; auch in Bezug auf Giraffen kommt der Begriff „Hengst“ (Giraffenhengst) gelegentlich vor (anstatt Giraffenbulle)
- (Zoologie) männliches Tier aus der Familie der Einhufer und Kamele
- (übertragen) attraktiver, muskulöser Mann
Beispielsätze
- Der Hengst galoppiert den Zaun entlang.
- Es war in dieser Zeit ohne planvolle Zucht üblich, die Stuten nach der Feldarbeit frei laufen zu lassen; der gemeindeeigene Hengst, der ebenfalls frei in der Gemarkung lief, konnte so die rossigen Stuten aufsuchen und belegen. Aus einer solchen wilden Zucht ist auch das Hofgestüt der Landgrafen von Kurhessen-Kassel hervorgegangen.
- „Im Marstall des Sultans standen australische Rappen und prächtige isabellfarbige Hengste in sauberen Boxen.“
- Plötzlich erschien eine Kamelkarawane aus der Wüste, geführt von einem Scheich auf einem mächtigen Hengst.
- Was wollte eine Frau wie Renate mit einem Hengst wie diesem Klaus?
Bedeutung als Substantiv (der/die)
- deutschsprachiger Nachname, Familienname
Beispielsätze
- Frau Hengst kann die Ostfriesenwitze nicht mehr hören.
- Auf dem Grundstück der Hengsts stehen einige große Eichen.
Gegenteil
Deklination
| Nominativ Singular | Hengst |
|---|---|
| Nominativ Plural | Hengste |
| Genitiv Singular | Hengsts |
| Genitiv Singular* | Hengstes |
| Genitiv Plural | Hengste |
| Dativ Singular | Hengst |
| Dativ Plural | Hengsten |
| Akkusativ Singular | Hengst |
| Akkusativ Plural | Hengste |
Wortfeld
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Redewendungen und typische Verbindungen
- der einjährige / zweijährige / dreijährige Hengst; einen Hengst kören lassen
Herkunft
seit dem 9. Jahrhundert bezeugt; im Sinne von ‚unverschnittenes Pferdemännchen‘ seit dem 15. Jh., eher hat sich die Bedeutung aus gegensätzlichem ‚Wallach‘ gewandelt. Zu mittelhochdeutsch heng(e)st ‚Wallach‘, zu althochdeutsch hengist ‚dasselbe‘, zu westgermanisch *hangistaz, Nebenform ohne grammatischen Wechsel von *hanhistaz, woraus schwedisch ', dänisch / norwegisch ' und isländisch ', alle ‚Pferd‘. Es führt auf indogermanischem *ḱonk-is-to- zurück, wohl eine als Nomen agentis dienende st-Bildung zu einem Adjektiv *ḱonk-, vergleiche walisisch caseg ‚Stute‘, litauisch šankùs ‚beweglich, schnell, hitzig‘, šankìnti ‚springen lassen (ein Pferd)‘.
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Reime auf Hengst
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