die Gülle
Gülle (Substantiv) bedeutet: Wirtschaftsdünger, der hauptsächlich aus Harn und Kot von Stallvieh besteht, eine Beigabe von Einstreu und Wasser ist aber möglich. Häufige Synonyme sind Jauche, Odl, Puddel.
Bedeutung
- Wirtschaftsdünger, der hauptsächlich aus Harn und Kot von Stallvieh besteht, eine Beigabe von Einstreu und Wasser ist aber möglich
Beispielsätze
- Der Bauer fährt die Gülle auf sein Feld.
- Puh, wie das wieder nach Gülle riecht.
- „Die eigentlich als Düngemittel dienende Gülle verschmutzt in hoher Konzentration Böden und Grundwasser mit Nitrat.“
- „Die Gülle, die vom Hof nicht vollständig auszubringen ist, wird von Vertragsfirmen mit blankpolierten Tankwagen zum öffentlichen Wirtschaftsdüngerlager, oft auch in andere, teilweise weit entfernt liegende Regionen gefahren, wo die meisten Ackerbauern selbst keine Tiere mehr halten, dafür jedoch für ihren Anbau von Mais, Roggen und Weizen Phosphor, Stickstoff und Spurenelemente gut gebrauchen können.“
- „In Deutschland fallen in der Schweine- und Rinderhaltung jährlich etwa 200 Millionen Tonnen Urin und Kot als Gülle an.“
- „Diese Gülle muss entsorgt werden und wird auf Weiden und Äckern ausgebracht.“
Synonyme für Gülle
Deklination
| Nominativ Singular | Gülle |
|---|---|
| Genitiv Singular | Gülle |
| Dativ Singular | Gülle |
| Akkusativ Singular | Gülle |
Herkunft
mittelhochdeutsch gülle „Lache, Pfütze, Pfuhl“, belegt seit dem 13. Jahrhundert; schon im 8. Jahrhundert in althochdeutsch tunggulla enthalten. Die heutige Bedeutung erscheint erst wesentlich später.
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Reime auf Gülle
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