die Gier
Gier (Substantiv) bedeutet: unmäßiges, maßloses Verlangen. Häufige Synonyme sind Lust, Wunsch, Verlangen.
Bedeutung als Substantiv (die)
- unmäßiges, maßloses Verlangen
Beispielsätze
- Von blinder Gier gepackt raubte er den Stein und floh.
- „Der General kommt herein, steht am Büfettisch und pickt nicht ohne Gier den geräucherten Truthahn und die Garnelen heraus, um die sie nach Boston geschickt hatte.“
- „Wie ein unsichtbarer Virus verseucht uns die Gier.“
- „Die Geschichte von Batumi zeugt einmal mehr von der Gier der Großmächte nach Öl.“
- „Im Handlungsverlauf zeigen fast alle Personen des Stücks materielle und sexuelle Gier.“
Bedeutung als Substantiv (der/die)
- Familienname, Nachname
Beispielsätze
- Frau Gier ist ein Genie im Verkauf.
- Herr Gier wollte uns kein Interview geben.
- Die Giers fahren heute nach Lübeck.
- Der Gier trägt nie die Schals, die die Gier ihm strickt.
- Das kann ich dir aber sagen: „Wenn die Frau Gier kommt, geht der Herr Gier.“
- Gier kommt und geht.
Synonyme für Gier
Gegenteil
Deklination
| Nominativ Singular | Gier |
|---|---|
| Genitiv Singular | Gier |
| Dativ Singular | Gier |
| Akkusativ Singular | Gier |
Wortfeld
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Redewendungen und typische Verbindungen
- blinde Gier, unersättliche Gier, Gier nach Macht
Herkunft
Das Substantiv geht zurück auf mittelhochdeutsch ' und althochdeutsch ' „Begierde“, einer Ableitung des Adjektivs althochdeutsch ' und mittelhochdeutsch ' „begierig“; wahrscheinlich zusammengeflossen aus indogermanisch *gher– „verlangen, haben wollen“ und indogermanisch *ghei– „gähnen, den Mund aufsperren“, dem auch Geier zugrunde liegt. Das Wort ist seit dem 8. Jahrhundert belegt.
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Reime auf Gier
Wie häufig ist „Gier“?
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