das Gesindel
Kurz erklärt
Gesindel (Substantiv) bedeutet: abwertend: heruntergekommene, kriminelle Menschen. Häufige Synonyme sind Pack, Abschaum, Mob.
Bedeutung
- abwertend: heruntergekommene, kriminelle Menschen
Beispielsätze
- Überall spürte man nach den Brennern, überall sah man ihre Spuren, viele Haufen Gesindel wurden gefangen, peinlich verhört und gerichtet. (Gustav Freytag, Bilder aus der deutschen Vergangenheit, Kapitel 26, z.n. Projekt Gutenberg)
- Damals war gar viel herrenloses Gesindel im Lande, das unstet lebte und so gut als möglich vom Raube. (Jeremias Gotthelf, Kurt von Koppigen, z.n. Projekt Gutenberg)
- „Martin bekam die Erlaubnis, das Gotteshaus zu betreten, doch sollte er eine Waffe mitnehmen, um sich zu schützen, denn es lagerte dort allerlei Gesindel.“
- „Nach diesem Auftritt wagte das Gesindel im Saal nicht mehr, mich anzublicken.“
Synonyme für Gesindel
Deklination
| Nominativ Singular | Gesindel |
|---|---|
| Genitiv Singular | Gesindels |
| Dativ Singular | Gesindel |
| Akkusativ Singular | Gesindel |
Wortfeld
Oberbegriffe
Personengruppe
Unterbegriffe
Drecksgesindel
Redewendungen und typische Verbindungen
- arbeitsscheues, zwielichtiges, feiges, hergelaufenes Gesindel
Herkunft
Verkleinerungsform zu Gesinde, belegt seit dem 16. Jahrhundert
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Reime auf Gesindel
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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.