Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

der Geschmack

Substantiv, maskulin[ɡəˈʃmak]Ge · schmackTop 2.000 Grundwortschatz
Kurz erklärt

Geschmack (Substantiv) bedeutet: Sinn zu schmecken, geschmackliche Wahrnehmungsfähigkeit, Geschmackssinn. Häufige Synonyme sind schmecken, Gaumen, Würze.

Bedeutung

  1. Sinn zu schmecken, geschmackliche Wahrnehmungsfähigkeit, Geschmackssinn
  2. Eigenschaft eines Stoffes, die man wahrnimmt, wenn man ihn isst oder trinkt
  3. Urteilsvermögen bezüglich ästhetischer Werturteile
  4. Vorlieben einer Person vor allem hinsichtlich Ästhetik
  5. Wertmaßstab einer Zeit, Epoche, Region und Ähnlichem zur Ästhetik

Beispielsätze

  • Mein Geschmack täuscht mich nie!
  • Der Geschmack erinnert etwas an Lollis.
  • „Kommt, von allerreifsten Früchten
  • Mit Geschmack und Lust zu speisen!“
  • „Der Geschmack brennt unter und auf der Zunge, der Rausch ist schwer übelkeitserzeugend.“
  • „Die Erinnerung an den süßlich-säuerlichen Geschmack von Anar zieht mir den Mund zusammen.“

Synonyme für Geschmack

schmeckenGaumenWürzeGustoGeschmacksrichtungGeschmackssinnmundenGoutGaumenfreudeWohlgeschmackGeschmackssinn, GeschmacksvermögenAroma, GeschmackswahrnehmungGeschmacksbildung, StilsicherheitGeschmacksache, Geschmacksauffassung, Gusto, Vorlieben; Schweiz: Gout

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Gegenteil

Geruchssinn/Geruchsinn, TastsinnGeruchGeschmacklosigkeit, schlechter Geschmack, StillosigkeitTabusAnanchronismen

Deklination

Nominativ SingularGeschmack
Nominativ Plural 1Geschmäcke
Nominativ Plural 2Geschmäcker
Genitiv SingularGeschmacks
Genitiv Singular*Geschmackes
Genitiv Plural 1Geschmäcke
Genitiv Plural 2Geschmäcker
Dativ SingularGeschmack
Dativ Singular*Geschmacke
Dativ Plural 1Geschmäcken
Dativ Plural 2Geschmäckern
Akkusativ SingularGeschmack
Akkusativ Plural 1Geschmäcke
Akkusativ Plural 2Geschmäcker

Wortfeld

Oberbegriffe

Sinn, WahrnehmungsfähigkeitQualität, Eigenschaft, Sinneseindruck, EmpfindungFähigkeit, Empfindsamkeit, SinnlichkeitUrteil, Werturteil

Unterbegriffe

Beigeschmack, Eigengeschmack, Fremdgeschmack, Grundgeschmack, Nachgeschmack, Vorgeschmack, WohlgeschmackAnisgeschmack, Basilikumgeschmack, Biergeschmack, Birnengeschmack, Blechgeschmack, Blutgeschmack, Buttergeschmack, Currygeschmack, Dattelgeschmack, Dillgeschmack, Ebergeschmack, Eiergeschmack, Eigeschmack, Erdbeergeschmack, Erdgeschmack, Essiggeschmack, Fischgeschmack, Firngeschmack, Fruchtgeschmack, Fuchsgeschmack, Grillgeschmack, Hagelgeschmack, Himbeergeschmack, Kaffeegeschmack, Kakaogeschmack, Kammgeschmack, Kamillegeschmack, Karamellgeschmack, Käsegeschmack, Kirschgeschmack, Knoblauchgeschmack, Kokosnussgeschmack, Konservengeschmack, Koriandergeschmack, Kuhgeschmack, Kümmelgeschmack, Kunststoffgeschmack, Malzgeschmack, Muskatgeschmack, Nebengeschmack, Ölgeschmack, Pilzgeschmack, Pfeffergeschmack, Pfefferminzgeschmack, Rauchgeschmack, Safrangeschmack, Salzgeschmack, Schnapsgeschmack, Schokoladengeschmack, Teegeschmack, Traubengeschmack, Trüffelgeschmack, Vanillegeschmack, Wanzengeschmack, Weingeschmack, Wildgeschmack, Zimtgeschmack, Zuckergeschmack, ZwiebelgeschmackAllerweltsgeschmack, Durchschnittsgeschmack, Dutzentgeschmack, UngeschmackFilmgeschmack, Literaturgeschmack, Modegeschmack, Musikgeschmack, TagesgeschmackMassengeschmack, Publikumsgeschmack

Redewendungen und typische Verbindungen

  • über Geschmack lässt sich streiten
  • beziehungsweise gemäß dem lateinischen Vorbild „“ über Geschmack lässt sich nicht streiten – zeigt die individuelle Natur von Geschmacksauffassungen sowie deren Konfliktpotential und die Zwecklosigkeit, über unterschiedliche Geschmacksauffassungen zu diskutieren
  • an etwas Geschmack finden – beginnen, etwas gern zu tun, eine Vorliebe für etwas entwickeln
  • wegen Krankheit den Geschmack verlieren
  • süßer, saurer, scharfer, bitterer, salziger, fader Geschmack
  • einen guten/schlechten Geschmack haben/zeigen, von gutem Geschmack zeugen, das zeugt von schlechtem Geschmack
  • nach meinem Geschmack, persönlicher Geschmack, das kommt auf den Geschmack an

Herkunft

Verbalabstraktum zu (ge)schmecken, von mittelhochdeutsch „gesmac(h)“, althochdeutsch „gismac“, „gismah“, „gesmacko“. Das Wort ist seit dem 11. Jahrhundert belegt. Wertende Übertragung möglicherweise nach romanischem Vorbild (vergeleiche italienisch „gusto“, französisch „goût“)

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Reime auf Geschmack

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.