der Geschmack
Geschmack (Substantiv) bedeutet: Sinn zu schmecken, geschmackliche Wahrnehmungsfähigkeit, Geschmackssinn. Häufige Synonyme sind schmecken, Gaumen, Würze.
Bedeutung
- Sinn zu schmecken, geschmackliche Wahrnehmungsfähigkeit, Geschmackssinn
- Eigenschaft eines Stoffes, die man wahrnimmt, wenn man ihn isst oder trinkt
- Urteilsvermögen bezüglich ästhetischer Werturteile
- Vorlieben einer Person vor allem hinsichtlich Ästhetik
- Wertmaßstab einer Zeit, Epoche, Region und Ähnlichem zur Ästhetik
Beispielsätze
- Mein Geschmack täuscht mich nie!
- Der Geschmack erinnert etwas an Lollis.
- „Kommt, von allerreifsten Früchten
- Mit Geschmack und Lust zu speisen!“
- „Der Geschmack brennt unter und auf der Zunge, der Rausch ist schwer übelkeitserzeugend.“
- „Die Erinnerung an den süßlich-säuerlichen Geschmack von Anar zieht mir den Mund zusammen.“
Synonyme für Geschmack
Gegenteil
Deklination
| Nominativ Singular | Geschmack |
|---|---|
| Nominativ Plural 1 | Geschmäcke |
| Nominativ Plural 2 | Geschmäcker |
| Genitiv Singular | Geschmacks |
| Genitiv Singular* | Geschmackes |
| Genitiv Plural 1 | Geschmäcke |
| Genitiv Plural 2 | Geschmäcker |
| Dativ Singular | Geschmack |
| Dativ Singular* | Geschmacke |
| Dativ Plural 1 | Geschmäcken |
| Dativ Plural 2 | Geschmäckern |
| Akkusativ Singular | Geschmack |
| Akkusativ Plural 1 | Geschmäcke |
| Akkusativ Plural 2 | Geschmäcker |
Wortfeld
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Redewendungen und typische Verbindungen
- über Geschmack lässt sich streiten
- beziehungsweise gemäß dem lateinischen Vorbild „“ über Geschmack lässt sich nicht streiten – zeigt die individuelle Natur von Geschmacksauffassungen sowie deren Konfliktpotential und die Zwecklosigkeit, über unterschiedliche Geschmacksauffassungen zu diskutieren
- an etwas Geschmack finden – beginnen, etwas gern zu tun, eine Vorliebe für etwas entwickeln
- wegen Krankheit den Geschmack verlieren
- süßer, saurer, scharfer, bitterer, salziger, fader Geschmack
- einen guten/schlechten Geschmack haben/zeigen, von gutem Geschmack zeugen, das zeugt von schlechtem Geschmack
- nach meinem Geschmack, persönlicher Geschmack, das kommt auf den Geschmack an
Herkunft
Verbalabstraktum zu (ge)schmecken, von mittelhochdeutsch „gesmac(h)“, althochdeutsch „gismac“, „gismah“, „gesmacko“. Das Wort ist seit dem 11. Jahrhundert belegt. Wertende Übertragung möglicherweise nach romanischem Vorbild (vergeleiche italienisch „gusto“, französisch „goût“)
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Reime auf Geschmack
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